Die Preise für Lebensmittel steigen an. Der Ukraine-Krieg hat die Situation verschärft, begonnen hat die Entwicklung aber schon zuvor. Rohstoffe werden knapp, Energiepreise steigen an und Lieferketten werden durch mehrere Faktoren beeinflusst. 

In der Folge ist die Inflation hoch und steigt immer weiter, zuletzt lag die Inflationsrate bei über 7 Prozent in Deutschland. Doch nicht nur in Discountern und Supermärkten steigen die Preise steil an, auch bei Fast Food sind Produkte inzwischen alles andere als günstig. So auch bei McDonald's und bei Burger King

Burger fast um einen Euro teurer als 2020

Laut Berichten des Portals Chip.de gibt es mehrere Preistreiber, die schuld sind an höheren Preisen auch bei Burger King und McDonald's: „Die Energiekosten wie bei Strom und Erdgas sind ein großer Preistreiber, bei anderen Rohstoffen wie zum Beispiel Rindfleisch fiel der Preisanstieg um 50 Prozent teilweise sogar noch stärker aus“, so der Bundesverband der Systemgastronomie. Das bedeutet aber auch, dass nicht nur Fleischprodukte betroffen sind, sondern auch Backwaren und Soja. Vegetarische Gäste bleiben also nicht verschont von höheren Ausgaben fürs schnelle Essen. 

Konkret sind die Preise für Burger bei den beiden beliebtesten Fast-Food-Ketten in Deutschland deutlich gestiegen: So kosten sowohl Big Mac als auch der Whopper inzwischen 5,49 Euro. Das ist fast ein Euro mehr als noch vor zwei Jahren. Im Verlauf des letzten Jahres ist der Preis um ganze 50 Cent gestiegen. 

Da nicht nur Sonnenblumenöl und Mehl teurer geworden sind, sondern auch Kartoffeln, kosten auch Pommes - beliebte und klassische Beilage zum Burger - deutlich mehr als noch im Vorjahr. So sind die frittierten Kartoffeln um 50 Cent (Burger King) sowie 70 Cent (McDonald's) teurer geworden bei einer großen Portion Pommes Frites. Gerade bei Kartoffeln zeigen sich nun Auswirkungen von Effekten, die bereits weit vor dem Ukraine-Krieg begonnen haben. So war die Kartoffelernte im Vorjahr aufgrund des Wetters sehr schlecht und somit das Angebot deutlich geringer als sonst. Bei weiter hoher Nachfrage waren die Preise für Kartoffeln dazu verdammt zu steigen, ganz ohne Krieg.