• 1-Cent-Betrag auf Kassenzettel von Aldi
  • Spekulationen bei Twitter über Cent-Betrag auf Kassenbon
  • Radio-Moderator geht der Sache nach
  • Discounter Aldi reagiert

Ein-Cent-Beträge auf dem Kassenzettel bei Aldi - woher sie kommen und was dahinter steckt: Wer häufiger bei dem Discounter Aldi einkaufen geht, sollte sich seine Kassenzettel nochmal genauer ansehen. Dabei erwartet man eigentlich nichts Ungewöhnliches, doch abgesehen von den regulären Auflistungen der Lebensmittel und den zugehörigen Preisen, ist dort häufiger ein 1-Cent-Betrag gelistet. Was hat es damit auf sich?

1-Cent-Beträge auf Aldi-Kassenbons: Was es damit auf sich hat

Die erste Frage, die man sich stellt, ist wohl, ob das Kassensystem der Aldi-Filiale einen Fehler gemacht hat oder etwa der Mitarbeiter an der Kasse. Der Grund ist jedoch ein ganz anderer. Der Radio-Moderator Gavin Karlmann hat sich ebenfalls über den Cent-Betrag auf seinem Kassenzettel gewundert und via Twitter-Beitrag die Netzgemeinde darauf aufmerksam gemacht. Scherzhaft schrieb er, dass man wohl bei Aldi 1-Cent-Münzen im entsprechenden Gegenwert kaufen könne, da der abgebuchte Cent die Artikelbezeichnung "1 Cent" trug. Die meisten Nutzer nahmen den Beitrag mit Humor: "Für einen Discounter ist aber 1 Cent für 0,01 Euro nicht besonders 'discounterig'. Mal sehen, ob LIDL da demnächst billiger ist", kommentierte ein Twitter-Nutzer.

Auch der betroffene Aldi-Markt bezog Stellung zu dem Tweet von Karlmann und gab an, dass es sich hier wirklich um ein Fehler im System handelte - allerdings nur, was die Artikelbezeichnung auf dem Kassenbon angeht. 

Der Betrag von einem Cent habe dagegen schon seine Richtigkeit. Dabei handelt es sich nämlich um einen "symbolischen Preis" für die Beutel aus dünnem Plastik, die Kunden sich in der Obst- und Gemüseabteilung nehmen können, um darin die Waren zu verstauen.

So wollen Aldi, Real  & Co. Plastikmüll vermeiden

Diese Regelung gilt allerdings bereits seit Sommer 2019 in sämtlichen Aldi-Märkten. Der Discounter hatte damals auf die Kritik reagiert, zu viel Plastik in den Filialen zu verbrauchen. Daraufhin führte das Unternehmen Maßnahmen zur Plastikmüllvermeidung ein.

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Der symbolische Betrag für die sogenannten Knotenbeutel soll die Kunden dazu anregen, weniger Plastik zu verbrauchen. Aldi ist aber nicht der einzige Supermarkt, der versucht, den Plastikverbrauch zu reduzieren: Real hat beispielsweise die Knotenbeutel durch Papiertüten ersetzt, Rewe und Edeka bieten dagegen wiederverwendbare Obst- und Gemüsenetze als umweltfreundliche Alternative an.

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