Wegen möglichem Insektenbefall: Frischkäse-Rückruf bei Aldi, Rewe, Edeka und Norma

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Gleich mehrere Supermarkt- und Discounterketten sind von einem aktuellen Frischkäse-Rückruf betroffen. Der Hersteller Arla Foods warnt vor einem möglichen Insektenbefall in einer Zutat. Verbraucher sollten bestimmte Frischkäseprodukte deshalb nicht mehr essen.

Gleich mehrere Supermarkt- und Discounterketten sind von einem aktuellen Käse-Rückruf betroffen. Der Hersteller Arla Foods warnt vor einem möglichen Insektenbefall in einer Zutat. Verbraucher sollten bestimmte Frischkäseprodukte deshalb nicht mehr essen.

Der Lebensmittelhersteller Arla Foods Deutschland GmbH hat am Montag   einen vorsorglichen Rückruf mehrerer Frischkäseprodukte gestartet. Betroffen sind Frischkäseringe mit Ananas, Mandeln beziehungsweise Papaya, die unter verschiedenen Markennamen verkauft wurden.

Wie das Unternehmen in seiner offiziellen Rückrufmitteilung erklärt, könnte eine Mandelmischung eines Zulieferers von Insekten befallen sein. Die Mischung wird als Dekoration auf dem Frischkäse verwendet.

Obwohl die Produkte nach Angaben des Herstellers gesundheitlich unbedenklich sind, werden sie vorsorglich aus dem Handel genommen.

Käse-Rückruf betrifft Aldi, Norma, Edeka und Rewe

Der Rückruf beschränkt sich nicht auf Aldi Süd. Laut Arla Foods wurden die betroffenen Produkte auch über Norma, Edeka, Unternehmen der Rewe Group sowie verschiedene Lebensmittelgroßhändler vertrieben.

Folgende Produkte sind laut der offiziellen Herstellerinformation betroffen:

  • Milsani Ananas-Papaya Ring (125 Gramm): Verkauft bei Aldi Süd, Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 25.11.2026 und 30.11.2026.
  • Viking Ananas-Mandel Ring (125 Gramm): Verkauft bei Norma, MHD 30.11.2026.
  • Castello Ananas & Mandel Frischkäse Ring (1 Kilogramm): Vertrieb unter anderem über Edeka, die Rewe Group, Transgourmet und weitere Großhändler, MHD 16.12.2026

Alle drei Produkte tragen das Identitätskennzeichen DK M277 EU. Separate Chargennummern nennt der Hersteller in seiner Rückrufmitteilung nicht. Zum Vertriebsnetz des Castello-Frischkäses gehören laut Arla Foods außerdem verschiedene Frischdienste und Gastronomielieferanten. Damit reicht der Rückruf über den klassischen Einzelhandel hinaus.

Was sollten Verbraucher jetzt tun?

Wer eines der genannten Produkte mit dem entsprechenden Mindesthaltbarkeitsdatum gekauft hat, sollte es vorsorglich nicht mehr verzehren. Arla Foods empfiehlt, den Frischkäse entweder zu entsorgen oder in die Verkaufsstelle zurückzubringen. Dort wird der Kaufpreis erstattet.

Andere Produkte der Marken Castello, Milsani und Viking sowie Frischkäseringe mit anderen Dekorationen sind nach Angaben des Herstellers nicht betroffen. Der Rückruf wurde laut Arla Foods bereits in Abstimmung mit den zuständigen Behörden eingeleitet. Für Rückfragen steht der Kundenservice unter info.de@arlafoods.com zur Verfügung.

Vorschaubild: © Sebastian Gollnow (dpa)