Zahlen die Eltern bis zum 18. Geburtstag 50 Euro dazu und das Kind führt das bis zum 68. Geburtstag weiter, ergeben sich laut GDV-Rechner:
- Zum 18. Geburtstag: 14.259 Euro
- Zum 68. Geburtstag: 782.209 Euro
Inflation entwertet Geld - so viel Kaufkraft bleibt vom Vermögen im Alter
222.214 Euro oder 782.209 Euro haben dabei freilich nicht mehr so viel Kaufkraft wie heute. Grund ist die Inflation. Rechnet man mit den von der EZB angestrebten 2 Prozent Inflationsrate, ergibt sich bei einem heute sechsjährigen Kind später laut dem Inflationsrechner der Bundesbank folgende Kaufkraft:
- 4.753 Euro haben am 18. Geburtstag (also zwölfJahre später) bei 2% Inflation noch eine Kaufkraft von 3.747,71 Euro.
- 14.259 Euro haben am 18. Geburtstag (also zwölfJahre später) noch eine Kaufkraft von 11.243,12 Euro.
- 222.214 Euro haben am 68. Geburtstag (also 62 Jahre später) noch eine Kaufkraft von 65.096,97.
- 782.209 Euro haben am 68. Geburtstag (also 62 Jahre später) noch eine Kaufkraft von 229.145,94 Euro.
Ist nicht zu sparen angesichts der Inflation die bessere Option?
Nein, laut den deutschen Sparkassen verliert das Geld auch an Wert, wenn es unverzinst auf dem Girokonto liegt. Bei einer Inflationsrate von 2 Prozent büßt es in zehn Jahren rund 18 Prozent seiner Kaufkraft ein.
Der Kaufkraftverlust durch Inflation lässt sich demnach nie vollständig vermeiden – aber er lasse sich mit der richtigen Anlagestrategie deutlich begrenzen oder ausgleichen. Die Grundregel: Ihre Rendite nach Steuern und Kosten muss höher sein als die Inflationsrate. Erst dann wächst Ihr Vermögen real, auch wenn die Inflation etwas von der Kaufkraft wieder nimmt.
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