Am Wochenende werden die Uhren wieder auf Winterzeit umgestellt. Doch während Smartphones und Funkuhren die Umstellung automatisch erledigen, wird eine wichtige Uhr im Haushalt häufig vergessen. Das kann unangenehme Folgen haben.
Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit: In der Nacht von Samstag, 24. Oktober, auf Sonntag, 25. Oktober 2026, endet die Sommerzeit. Um 3 Uhr werden die Uhren um eine Stunde auf 2 Uhr zurückgestellt. Damit können die Menschen eine Stunde länger schlafen. Gleichzeitig wird es morgens früher hell und abends früher dunkel.
Während sich Smartphones, Computer und Funkuhren in der Regel automatisch umstellen, gibt es im Haushalt einige Geräte, bei denen die Uhrzeit manuell angepasst werden muss. Dazu gehört häufig auch die Heizungsanlage.
Zeitumstellung: Warum Sie jetzt Ihre Heizung überprüfen sollten
Darauf weist der Deutsche Verband Flüssiggas (DVFG) hin. Denn viele Heizungsanlagen verfügen über eine Zeitschaltuhr, die den Heizbetrieb automatisch steuert. Wird diese nicht auf Winterzeit umgestellt, können sich die programmierten Heizzeiten um eine Stunde verschieben.
Besonders betroffen ist die sogenannte Nachtabsenkung. Sie sorgt dafür, dass die Heizleistung nachts reduziert und die Wohnung morgens wieder rechtzeitig erwärmt wird.
„Um bedarfsgerecht zu heizen, sollten Eigentümer selbst aktiv werden und die Heizungsanlage auf Winterzeit umstellen“, erklärt Markus Lau, Technikexperte beim Flüssiggasverband.
Heizung läuft zur falschen Zeit – das kann passieren
Bleibt die Heizungsuhr auf Sommerzeit eingestellt, beginnt die morgendliche Heizphase eine Stunde zu früh. Soll die Wohnung beispielsweise ab 6.30 Uhr warm sein, startet die Heizung bereits um 5.30 Uhr.
Abends tritt der umgekehrte Effekt ein: Die Nachtabsenkung beginnt ebenfalls eine Stunde früher. Dadurch kann es in den Wohnräumen bereits kühl werden, obwohl die Bewohner noch Wärme benötigen.