Ist ein Mensch krank, äußert sich dies oftmals am Geruch. Der Körper produziert bestimmte Stoffe und reagiert damit auf den Krankheitszustand. Unter anderem werden diese Stoffe in Form von Schweiß über die Haut, als Stoffwechselprodukte, wie Urin oder Kot oder über den Atem als Mundgeruch ausgeschieden. 

Derartige Symptome sind in den meisten Fällen ein Warnschuss - der Körper versucht sich gegen die Krankheit zu wehren. Werden diese Anzeichen ignoriert, kommt es oftmals zu teils heftigeren Symptomen: Beispielsweise treten Schmerzen auf. 

inFranken.de zeigt kompakt, welche Krankheiten Sie an bestimmten Gerüchen erkennen. 

  • Blasenentzündung am Geruch erkennen: 
    Im Falle einer Blasenentzündung riecht der Urin des oder der Betroffenen strenger als gewöhnlich. Sogenannte Fäulnisprozesse werden vom Körper in Gang gesetzt. "Ein veränderter Geruch des Urins deutet auf einen Harnwegsinfekt" hin, heißt es von Seiten der "Techniker Krankenkasse"

    Wie Sie einer Blasenentzündung vorbeugen, erklären wir Ihnen hier. 

  • Grippe am Geruch erkennen: 
    Einen grippalen Infekt erkennt man in der Regel am Geruch des Atems. Dieser ist meist sehr herb, was an Viren oder Bakterien liegt, die sich an den Schleimhäuten sammeln und mit der Zeit zu faulen beginnen. Der "Deutsche Berufsverband der HNO-Ärzte" informiert über die Symptome einer Grippe. 

    Hier klären wir die wichtigsten Fragen rund um die Grippeschutzimpfung.

  • Mandelentzündung am Geruch erkennen: 
    Sind die Mandeln entzündet, äußert sich das vor allem durch den Geruch des Atems. Bakterien verursachen einen eher süßlichen Geruch. Das geht aus Angaben des "Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen" hervor. 

    Mandelentzündungen, Erkältungen & Co.: Diese Hausmittel helfen dagegen.

  • Leberprobleme am Geruch erkennen: 
    Wer Probleme mit der Leber hat, dessen Haut riecht meist sehr beißend. Dahinter steckt der Stoff Ammoniak. Eine gesunde Leber kann den Stoff in einen Harnstoff verwandeln, was im Falle von Leberproblemen nicht vollständig funktioniert. Das Ammoniak-Gas gelangt über den Blutkreislauf als Ausdünstung der Haut in die Luft. 

    Allerdings kann auch über den Urin ein Geruch wahrgenommen werden, der auf einen Leberschaden hinweist. Auch dabei handelt es sich um Ammoniak. Das berichtet die Rheinische Post unter Berufung auf Aussagen von Martin Strauch vom "Berufsverband Deutscher Internisten"

Symbolfoto: Oliver Berg/dpa
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