• Zu einer bewussten Ernährung gehört auch: Unterschied zwischen Appetit und Hunger erkennen
  • Gegen Heißhunger: Diese sechs natürlichen Appetitzügler helfen
  • Finger weg von chemischen Appetithemmern!

Es ist nicht immer so einfach, Heißhungerattacken zu zügeln und auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten. Vielleicht kennen Sie das ja - man sehnt sich nach Chips und Süßigkeiten, obwohl die letzte Mahlzeit noch gar nicht so lange her ist. Natürliche Appetitzügler können in so einer Situation helfen. Wir stellen Ihnen sechs Lebensmittel vor, mit denen Sie Heißhunger vorbeugen können.

Heißhungerattacken: Hunger und Appetit - wo liegt der Unterschied?

Natürliche Appetitbremser können uns in einer gesunden Ernährung dabei helfen, Heißhungerattacken in den Griff zu bekommen. In vielen Situationen ist es manchmal schwer zu unterscheiden, ob es sich wirklich um Hunger oder einfach nur um Appetit handelt. Diese beiden Faktoren am eigenen Körper erkennen zu lernen, kann sehr hilfreich sein - vor allem, wenn man abnehmen möchte. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen Appetit und Hunger?

Hunger ist wie ein natürlicher Wecker für unseren Körper. Er gibt das Signal, dass die Energiebilanz des Körpers ausgeglichen werden soll. Damit keine Mangelerscheinungen und Unterernährung resultieren, gibt der Hunger das Zeichen, dass Nahrung aufgenommen werden soll.

Bei Appetit sieht die Sache allerdings anders aus: hierbei handelt es sich vielmehr um sensorische Reize, die ein Verlangen nach etwas Leckerem auslösen. Appetit kann aber auch mit psychologischen Faktoren zusammenhängen. Wenn Sie gerne abnehmen wollen, und mit Heißhungerattacken zu kämpfen haben, können Ihnen einige Lebensmittel helfen, die appetitzügelnd wirken.

Diese Lebensmittel sind natürliche Appetitzügler

Natürlich sorgen Appetithemmer nicht automatisch dafür, dass die Kilos purzeln. Aber Sie helfen dabei, Heißhungerattacken besser in den Griff zu bekommen und dabei vielleicht auch bewusster mit dem Thema Ernährung umzugehen. Wenn man sich nicht mehr seinem ständigen Appetit hingibt, so wird man automatisch auch weniger essen. Wichtig dabei: Wenn Sie abnehmen wollen, sollten sie auf ein moderates Kaloriendefizit achten. Mangelernährung kann zu einem Jojo-Effekt führen. Die folgenden sechs natürlichen Helferchen können Ihnen bei Ihren Appetitattacken helfen:

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1. Haferflocken

Einen Boost an Ballaststoffen geben Ihnen Haferflocken. Die fettarmen Flocken quellen auf, füllen den Magen und erhöhen damit das Sättigungsgefühl. So kann eine leckere Frühstücksbowl aus Haferflocken am Morgen dafür sorgen, dass Sie länger satt bleiben - und damit auch weniger Appetit haben.

2. Linsen

Beim Stichwort "Ballaststoffe" dürfen auch Linsen nicht auf dem Ernährungsplan fehlen. Sie haben eine ähnliche Wirkung wie Haferflocken und erhöhen das Sättigungsgefühl. Das bedeutet, dass Sie nicht nur einige Stunden satt sind, sondern im besten Fall auch kleinere Portionen essen.

3. Proteine

Einen bestimmten Appetitzügler dürfen wir außerdem auch nicht vergessen: Eiweiße im Allgemeinen. Eine proteinhaltige Ernährung wird bekanntlich denen empfohlen, die abnehmen wollen. Proteine sind deshalb auch ein häufig erforschter Bereich in der Wissenschaft. So fanden Wissenschaftler des Londoner University Colleges im Jahr 2006 heraus, dass Proteine einen positiven Einfluss auf das Hungerfühl und die Sättigung ausüben.

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4. Ingwer

Ingwer ist nicht umsonst ein beliebtes Superfood - die Knolle sticht durch ihren speziellen und eigenen Geschmack heraus. Die verschiedenen Geschmacksstoffe haben allerdings auch einen netten Nebeneffekt: Sie stimulieren mehrere Zonen auf der Zunge, wodurch der Appetit gesenkt werden soll. Die Scharfstoffe der Gewürzpflanze haben übrigens auch eine verdauungsfördernde Wirkung.

5. Pfefferminze

Pfefferminze soll hingegen ätherische Öle enthalten, die die Lust auf etwas Süßes stillen sollen. Bei Heißhunger kann es also helfen, eine Tasse Pfefferminztee zu trinken. Manche Betroffenen schwören auch darauf, in solchen Momenten Kaugummi zu kauen.

6. Chili

Wenn Sie sowieso gerne scharf essen, dann wird Ihnen dieses Lebensmittel entgegenkommen. Denn auch Chili soll ein Appetitzügler sein, der mit seinen scharfen Geschmack dafür sorgt, dass man insgesamt weniger isst. So zeigt eine Studie der Purdue University, dass Cayennepfeffer Appetit eindämpfen kann - die Teilnehmer hatten weniger Lust auf fettige, süße und salzige Lebensmittel.

Synthetische Appetithemmer können gefährlich werden

Die vorgestellten natürlichen Appetithemmer sind nicht gefährlich, solange Sie keine Unverträglichkeiten oder Allergien haben. Sie sind allerdings auch kein Allheilmittel, sondern ein Anreiz dazu, sie in einer bewussten und ausgewogenen Ernährung einzusetzen. Außerdem reagiert jeden Körper anders auf Lebensmittel. Probieren Sie also aus, welche Appetitzügler am besten für Sie funktionieren.

Bei synthetisch hergestellten Appetithemmern sieht die Sache schon anders aus - Nebenwirkungen sind hierbei möglich. So rät die Verbraucherzentrale Hamburg komplett davon ab, appetithemmende Pillen und Pulver einzunehmen. Die Appetitzügler auf chemischer Basis können sogar gesundheitliche Gefahren mit sich bringen. Der Wirkstoff Phenolphthalein ist beispielsweise krebserregend, während sich durch den Wirkstoff Sibutramin das Risiko für einen Schlaganfall und Herzinfarkt erhöhen können.

Greifen Sie lieber zu den bekannten Hausmitteln, die das Potenzial dazu haben, den fiesen Heißhunger zu stoppen. So ist es zum Beispiel auch ratsam, ein Glas Wasser, Kräutertee oder eine kalorienarme Brühe zu trinken, wenn Sie der Appetit überkommt. Manchmal hilft aber auch einfach eine Ablenkung - ein Spaziergang, ein nettes Buch oder der ausstehende Haushalt.

Fazit

Einige natürliche Appetithemmer können dabei helfen, böse Heißhungerattacken vorzubeugen. Sie sind zwar kein Allzweckmittel, können aber den Weg zu einer gesunden und bewussten Ernährung einleiten. Dabei ist es besonders wichtig, am eigenen Körper zu erkennen, wann man Hunger und wann man einfach nur Appetit hat. Lernt man diesen Unterschied, so fällt einem das Abnehmen gleich viel leichter. Aber Vorsicht: Finger weg von chemischen Appetitbremsern! Diese können gesundheitliche Folgen haben.

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