• Immunsystem ist in der kalten Jahreszeit besonders gefordert
  • Nahrungsergänzungsmittel können Abwehrkräfte stärken
  • Fünf wichtige Vitamine und Nährstoffe für die kommenden Monate 

Viele Menschen leiden in der Herbst- und Winterzeit unter Müdigkeit, Antriebslosigkeit, leichten Depressionen oder einem geschwächten Immunsystem. In den kalten Monaten ist die Virenlast besonders hoch. Daher braucht euer Immunsystem dringend Unterstützung.

Immunsystem stärken: Diese Nahrungsergänzungsmittel können helfen

Auch wenn viele Leute meinen, dass sie sich ausgewogen ernähren, kommt es immer wieder zu Mangelerscheinungen.

Der stressige Alltag kann es schwer machen, alle nötigen Nährstoffe zu sich zu nehmen.

Um dem Körper trotzdem die wichtigsten Nährstoffe zu liefern, kann auf Supplements zurückgegriffen werden, also Nahrungsergänzungsmittel, die es zum Beispiel in Form von Tabletten, Tropfen oder Pulvern zu kaufen gibt.

Die 5 Must-Have-Supplements für den Winter

Wir stellen euch hier 5 Must-Have-Supplements vor, die jede*r gerade im Winter auf dem Schirm haben sollte.

Bitte bedenken: Eine gesunde und ausgewogene Ernährung können Supplements jedoch nicht ersetzen.

Vitamin D

Wenn die Tage kürzer und dunkler werden, leiden viele Menschen unter einem Vitamin-D-Defizit. Vitamin D wird nämlich hauptsächlich über die Sonne aufgenommen. Nur wenige Nahrungsmittel beinhalten Vitamin D. Dazu zählen zum Beispiel fettige Fische oder Leber. Daher ist eine Vitamin-D-Supplementierung sehr zu empfehlen.

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Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine Dosis von 800 IU (= International Unit) pro Tag, was einer Menge von 20 Mikrogramm Vitamin D entspricht. Studien zeigen, dass Erwachsene täglich sogar besser 1500 bis 2000 IU zu sich nehmen sollten. 

Untersuchungen aus dem Jahr 2020 zeigen, dass bei Risikopatienten sogar Dosierungen von 10.000 IU pro Tag empfohlen werden, um Influenza- und auch Corona-Infektionen zu verhindern.

Omega-3

Die wichtigsten Omega-3-Fettsäuren für den Organismus sind ALA, EPA und DHA. Vor allem EPA und DHA haben eine gesundheitsfördernde Wirkung. Bei unserer Ernährung kommt es jedoch immer wieder zu einer Unterversorgung mit Omega-3.

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Eine Studie zeigt, dass EPA und DHA dem Körper dabei helfen, Entzündungen zu bekämpfen. Die Studienautoren empfehlen eine Supplementierung von 250 Milligramm EPA und DHA pro Tag.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen immer noch die Todesursache Nummer Eins in Deutschland dar. Dabei kann mit der Supplementierung von Omega-3 der Blutdruck gesenkt und Herzerkrankungen vorgebeugt werden. Die DGE empfiehlt ein- bis zweimal pro Woche Fisch zu essen – einmal davon fettreichen Fisch wie Lachs, Makrele oder Hering. 100 Gramm Hering liefern zum Beispiel schon 3000 Milligramm EPA und DHA.

Magnesium

Neben Muskelkrämpfen kann es bei einem Magnesiummangel zu Übelkeit, Appetitlosigkeit und Erschöpfung bis hin zu Herz-Kreislauf-Problemen kommen.

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Grund dafür ist neben dem mangelnden Konsum von Magnesiumlieferanten wie Nüssen und Blattgemüse auch regelmäßiger Alkoholkonsum.

Es ist vor allem wichtig, dass das Magnesium in der richtigen Form genommen wird – beispielsweise als Magnesiumcitrat oder -aspartat, da diese Verbindungen eine höhere Verfügbarkeit für den Körper besitzen als Magnesiumoxid, welches es meistens im Discounter oder in Drogerien zu finden gibt. 

Zink

Die wohl bekannteste Funktion von Zink liegt wohl in der Verbesserung des Immunsystems. Zink wirkt als Kofaktor in der Enzym- und Proteinbildung und ist somit ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems.

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Laut einer Studie aus dem Jahr 2017 spielt ein Zinkdefizit bei 16 Prozent der Infektionen der unteren Atemwege eine Rolle.

Zink kommt vor allem in Fleisch, Fisch, Körnern, Haferflocken und Getreidekeimen vor, wobei die Verfügbarkeit von tierischem Zink höher als die des pflanzlichen ist. Die DGE empfiehlt eine Dosierung von 15 Milligramm pro Tag.

Vitamin C

Vitamin C kommt unter anderem in Äpfeln, Zitrusfrüchten wie Zitronen oder Grapefruits, Kohlgemüse, Paprikas und Kartoffeln vor. Ein Mangel an Vitamin C führt schnell zu Immunsystemschwäche, daher solltet ihr einem Mangel unbedingt vorbeugen. 

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Eine Studie aus dem Jahr 2020 zeigt, dass die Supplementierung von zwei bis acht Gramm Vitamin C pro Tag Vorteile bei der Behandlung von Atemwegsinfektionen wie auch COVID-19 bringt und zum Beispiel kritische Verläufe dämpfen kann.

Die DGE empfiehlt 100 Milligramm Vitamin C pro Tag. Ein Apfel und eine Kiwi liefern schon 150 Milligramm. Der Spruch „An apple a day keeps the doctor away“ ist also gar nicht so falsch.

Fazit: Ausgewogene Ernährung und ergänzende Supplements sind entscheidend

Um gesund zu bleiben, ist es vor allem wichtig, sich ausgewogen und gesund zu ernähren. Nichtsdestotrotz kann es in der aktuellen Zeit nur von Vorteil sein, seine Ernährung durch einzelne Supplements zu ergänzen und sein Immunsystem zu unterstützen. So seid ihr auch in Zeiten von Erkältungswellen gut gewappnet.

Zum Weiterlesen: Früher sterben durch Vitamin-D-Mangel - Studie mit beunruhigenden Ergebnissen

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