Für viele stehen Sonntagsbrötchen, Kuchen oder frisches Brot regelmäßig auf dem Einkaufszettel. Doch die Backwaren können auch negative gesundheitliche Auswirkungen nach sich ziehen, sollten sie im Übermaß verzehrt werden.

Vier Backwaren sind besonders ungesund. Welche Produkte du lieber meiden solltest, erfährst du hier.

#1 Belegte Brötchen

Ob für die Mittagspause auf der Arbeit oder als Lunch für die Kinder in der Schule: Belegte Brötchen sind beliebt, da sie meist gut schmecken und schnell beim Bäcker gekauft sind. Durch Salat und Tomate wirken sie oft gesünder als sie sind. Je nach Belag, Soße und Brotsorte können die beliebten Backwaren ein wahrer Dickmacher sein. Belag aus Salami oder anderen Wurstwaren und Soßen wie Mayonnaise sind angereichert an gesättigten Fettsäuren. Diese schädlichen Fette können den Cholesterinspiegel steigern und dadurch die Wahrscheinlichkeit für verschiedene Krankheiten erhöhen. Oftmals werden die Brötchen außerdem aus Weizenmehl zubereitet. Dieses gilt als besonders entzündungsfördernd und besteht aus leeren Kohlenhydraten, die nur kurz das Hungergefühl sättigen, was dadurch schnell zu Heißhungerattacken führen kann.

Vollkorn: eine gesündere Alternative

Wenn du also gerne belegte Brötchen isst, probiere doch nächstes Mal eine Vollkornalternative mit einem gesünderen Belag, wie Lachs oder Käse aus. So ist das Brötchen nicht nur gesünder, sondern hält dich auch länger satt.

#2 Donuts

Die beliebten Süßspeisen aus den USA sind auch hierzulande sehr verbreitet. Doch wegen ihres hohen Kaloriengehalts, der im Durchschnitt bei 500 Kalorien auf 100 Gramm liegt, sollten sie nicht regelmäßig verzehrt werden. Des Weiteren enthalten die süßen Teilchen sehr viel Fett. Ein häufiger Verzehr der Backwaren fördert dadurch das Übergewicht und führt hierdurch schnell zu gesundheitlichen Problemen.

Auch enthält die Teigware ebenso wie die belegten Brötchen gesättigte Fettsäuren, die entzündungsfördernd wirken und den Cholesterinspiegel erhöhen. Hier wird vor allem das schädliche LDL-Cholesterin im Blut gesteigert, das die Blutgefäße schneller verkalken lässt. Durch die Verkalkung können Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie beispielsweise Schlaganfälle oder Herzinfarkte, ausgelöst werden.

Bei Backwaren gilt im Allgemeinen die Regel: Die Mischung macht's. Wer auf eine ausgewogene Ernährung achtet und keine ungesunden Produkte regelmäßig im Überschuss konsumiert, kann sich auch ab und an mal mit einem schmackhaften Leckerbissen belohnen.

#3 Streuselkuchen

Kaffee und Kuchen sind Kult in vielen Haushalten Deutschlands. Gerne wird hierfür auch Streuselkuchen vom Lieblings-Bäcker gekauft. Doch auch unscheinbar erscheinenden Leckereien haben es in sich: 500 Kalorien pro Stück erreichen die meisten Streuselkuchen oder -schnecken ohne Probleme. Gerne sind die Kalorienbomben auch noch mit Pudding gefüllt oder werden mit Sahne und Kirschen serviert, was das Gebäck noch ungesünder macht.

Ein Stück der leckeren Backware kann also locker einem Drittel oder Viertel des täglichen Kalorienbedarfs entsprechen. Trotz der hohen Kalorienzahl haben Streuselkuchen nicht viel Nutzen für den Körper, da sie zum größten Teil aus Butter, Zucker und Fetten bestehen. Diese Zutaten führen zu Übergewicht und sind entzündungsfördernd.

Industrielle Fertigung: Kuchen sind oft noch ungesünder

Sind die Kuchen industriell zubereitet, sind sie oft reich an Transfetten, die sich besonders negativ auf die Gesundheit auswirken. Besonders bei diesen Süßspeisen gilt die Devise: Die Menge macht das Gift! Bei regelmäßigem Verzehr kann die Süßspeise das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten und Übergewicht fördern.

#4 Croissants

Kaum einer kann sich ein gemütliches Sonntagsfrühstück ohne die leckeren französischen Backwaren vorstellen. Croissants werden mit stark verarbeitetem Weizenmehl zubereitet und enthalten außerdem viele ungesunde Transfette. Diese Zutaten sind gesundheitsschädlich und erhöhen das Risiko für Entzündungen.

Mit bis zu 400 Kalorien pro Stück sind Croissants zudem wahre Kalorienbomben, die bei regelmäßigem Konsum zu Übergewicht führen können.

Dadurch können sie indirekt Auslöser für Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Störungen oder Fettleber sein.

Auch beim Bäcker gilt: aufgepasst bei der Produktwahl

Wie bei vielen Lebensmitteln gilt also auch beim Bäcker: aufgepasst bei der Produktwahl. Meist ist eine gesündere Variante mindestens genauso lecker wie das Original.