Die Corona-Pandemie breitet sich weiter aus. Um weitere Infektionen zu verringern, wurden inzwischen weitreichende Maßnahmen verhängt, nicht zuletzt das am Sonntag erlassene Kontaktverbot, über das inFranken.de bereits berichtet hat.

Für den persönlichen und zum Schutz der Mitmenschen, der Familie und Freunde sollten die Regeln eingehalten werden. Wie Ökotest berichtete, können Ernährung, Bewegung und Stressvermeidung dabei helfen, das eigene Immunsystem zu stärken und Krankheitserreger zu bekämpfen.

Tipp 1: Ernährung

Vermutlich der meistgenannte Tipp in Bezug auf ein gestärktes Immunsystem: gesunde Ernährung. Dabei sind vor allem die damit aufgenommenen Nährstoffe wichtig: verschiedene Vitamine (B6, B12, C, D, E), Eisen, Zink und Iod. Welche Lebensmittel besonders viele Vitamine enthalten und wie genau sie dem Immunsystem helfen, erfahren sie in einem weiteren Artikel von inFranken.de

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Doch es sind nicht nur die viel zitierten Vitamine, die der Stärkung der Abwehr dienen - auch Ballaststoffe haben ihren Anteil. Diese sind unter anderem in Getreide zu finden, insbesondere im Roggen. Auch in verschiedenem Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten und Nüssen sind Ballaststoffe enthalten. Den höchsten Gehalt - gemessen am Gesamtgewicht - haben Floh-, Chia- und Leinsamen, sowie Weizenkleie. Die Aufnahme von Ballaststoffen ist für den Darm wichtig, indem sich rund 80 Prozent der Immunzellen befinden.

Der Griff zu Nahrungsergänzungsmitteln sollte bedacht sein. Wie der Begriff bereits andeutet, sind sie nicht als Hauptspeise, sondern als Ergänzung gedacht. Daher wird empfohlen, sie auch nur bei einem Mangel zu sich zu nehmen.

Tipp 2: Vitamin D dank Sonnenlicht

Neben dem berühmten Vitamin C gibt es eine weitere Gruppe, die überlebensnotwendig und bei Mangel möglicherweise tödlich ist: Vitamin D. Dieses kann eigenständig vom Körper hergestellt werden, wenn Sonnenlicht auf die Haut trifft.

Daher ist es gerade nach einem langen und dunklen Winter wichtig, die Produktion von Vitamin D wieder anzukurbeln. Es empfiehlt sich also viel Sonnenschein bei frischer Luft - dabei sollte auf die Regeln geachtet und Kontakt zu anderen vermieden werden.

Übrigens enthalten auch diverse Lebensmittel das wertvolle Vitamin. Dazu zählen unter anderem fettreicher Fisch (Lachs, Thunfisch, Kabeljau),verschiedene Milchprodukte Eier, Haferflocken und Süßkartoffeln.

Tipp 3: Schleimhäute befeuchten

Viren und Bakterien gelangen besonders gern durch die Nase oder durch den Mund in den Körper. Trockene Schleimhäute sorgen erleichtern es den Viren oder Bakterien, leichter in den Körper zu gelangen und eine Infektion auszulösen. Deshalb sollten die Schleimhäute nicht zu trocken werden, sondern feucht bleiben.

Daher ist genug Trinken wichtig. Ein allgemeingültiger Tipp, der jedoch mehrere wichtige Aspekte mit sich bringt. Durchschnittlich sollten etwa zwei Liter täglich getrunken werden. Mittelfristig wirkt sich zu wenig Flüssigkeit negativ auf das Immunsystem aus, es wird anfälliger für Krankheiten.

Zur Befeuchtung der Schleimhäute eignen sich zudem grüne Zimmerpflanzen, die für ein gutes Raumklima sorgen. Selbiges kann durch einen guten Raumluftbefeuchter erreicht werden. Noch günstiger und einfacher ist regelmäßiges Lüften, da auch frische Luft die Schleimhäute feucht hält.

Tipp 4: Stressabbau durch Bewegung

Frische Luft kann gleich mehrere, für das Immunsystem wichtige Aspekte, miteinander verbinden. Die Aufnahme von Vitamin D (Tipp 2), befeuchtete Schleimhäute (Tipp 3) und zudem kann man sich außerhalb der vier Wände - und unter Beachtung der Regeln - gut bewegen.

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Damit wird besonders für Stressabbau gesorgt. Es muss nicht mal eine Stunde joggen oder eine Form intensiven Ausdauersports sein, denn schon mit einem einfachen Spaziergang werden mehr Abwehrkräfte aktiviert wirkt . Zudem wird das Kreislaufsystem angeregt, was den Körper in Trab hält.

Allerdings sollte beachtet werden, dass sich zu viel Bewegung - beziehungsweise intensiver Sport - auch kontraproduktiv auswirken kann: Bei einer Erkältung oder bei Überanstrengung ist die Aktivität nicht fördernd, sondern schwächt zusätzlich ab.

Tipp 5: Entspannung fördern - aber nicht mit Rauchen und Alkohol

Wichtig für starke Abwehrkräfte ist zudem die Reduzierung oder Vermeidung von Stress. Ausreichender Schlaf (acht Stunden sind angemessen) lautet die Devise: Hier findet der Körper Zeit zum Regenerien und das Immunsystem kann Viren und Bakterien bekämpfen.

Gern zur Entspannung genutzt werden außerdem Alkohol und Zigaretten. Das geht jedoch auf Kosten der Abwehrzellen: Gerade Alkohol sorgt für eine Schwächung des Immunsystems. Ebenfalls riskant erscheint das Rauchen einer Zigarette: Vieles deutet darauf hin, dass Raucher ebenfalls zur Risikogruppe einer Erkrankung an Covid-19 gehören.

Besonders wichtig, obwohl es aktuell ein wenig schwer fallen mag: Das Lachen nicht zu vergessen. Denn auch Auf diese Weise kann Stress abgebaut, gut entspannt und dem Immunsystem geholfen werden.