Ein weiteres Problem liegt in den Fangmethoden, die nicht nachhaltig sind. Sie stellen für die Fische eher eine Bedrohung dar. Außerdem schädigen sie die Umwelt. Nicht zuletzt spielen die Klimakrise sowie die Verschmutzung und der Infrastrukturausbau des Meeres eine Rolle.
Welche Fische sind noch zum Verzehr geeignet?
Laut Guter-Fisch-Liste sind insgesamt neun Fischarten empfehlenswert. Dazu zählt beispielsweise die Flunder aus der Ostsee sowie den Fanggebieten Skagerrak, Kattegat, Belte und Öresund. Auch die Kliesche aus denselben Gebieten kann empfohlen werden. Ebenfalls von dort kannst du Scholle verzehren.
Magst du Seelachs, solltest du auf die Fanggebiete Barentssee, Norwegische See, Spitzbergen und Bäreninseln achten. Auch zu Miesmuscheln aus dem Nordostatlantik kannst du greifen. Den Iberischen Stöcker solltest du aus portugiesischen Gewässern und der Biskaya wählen.
Der Echte Bonito hat passable Fanggebiete im Nordwestpazifik, Westlichen Zentralpazifik, Östlichen Zentralpazifik und im Südwestpazifik sowie dem Indischen Ozean. Beim Schellfisch stehen Nordsee, das Gebiet westlich von Schottland sowie Skagerrak auf der Liste. Der Weiße Thun stammt idealerweise aus dem Nordwestatlantik, Nordostatlantik, Mittleren Westatlantik und Mittleren Ostatlantik.
Vorschaubild: © CC0 / Pixabay / siebeckdotcom