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Tipps und Tricks im Garten

Gartengeräte: Die Helfer für die Gartenpflege

Gartengeräte unterstützen uns bei jeglichen Gartenarbeit, mit denen wir unseren Garten zu einem erholsamen Rückzugsort verwandeln. Dafür gibt es ganz viele unterschiedliche Gartengeräte, die das Leben des Hobbygärtners einfacher machen sollen. Gerade für Gartenneulinge ist diese Auswahl an Zubehör und Geräten schnell überfordernd. Wir schaffen Klarheit.
 
Gartengeräte: Die Helfer für die Gartenpflege
Gartengeräte unterstützen uns dabei unseren Garten in ein wahres Paradies zu verwandeln. Foto: planting/pixabay.com

Gartengeräte wie eine Gartenschere oder eine Schaufel wird jeder Gartenbesitzer benötigen, aber wer keinen Baum auf seinem Grundstück kann eher wenig mit einer Kettensäge oder einer Astschere anfangen.  Es ist deshalb von Vorteil nur Gartengeräte zu kaufen, die man im Garten auch wirklich benötigt und regelmäßig benutzt. Es ist ein bisschen wie mit unnötigen Küchengeräten.

Sie kosten nicht nur Geld, sondern nehmen auch Platz im Gartenschuppen ein. Weniger ist auch hier manchmal mehr.  Gartengeräte die man nur sehr selten benötigt, kann man auch einfach günstig im Bau- oder Gartenmarkt mieten. 

1. Kleingeräte für Beet und Co.

Zur Grundausstattung eines jeden Gärtners gehören zunächst kleinere Handgeräte:

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  • Schaufeln: Egal ob für Blumenkästen auf dem Balkon oder für die Bodenbearbeitung eines Gemüsebeets - zwei Schaufeln sollte jeder Hobbygärtner parat haben. Eine große Schaufel für das Bewegen von Erde oder um für kleine Pflanzen ein Loch zu graben. Eine kleine Schaufel hilft bei der Arbeit in Kübeln oder im Beet.
  • Harke: Ebenfalls hilfreich ist eine Harke, bestenfalls aus Eisen mit festen Zinken um den Boden im Beet schön auflockern zu können.
  • Laubrechen: Sie sind besonders im Herbst praktisch. Dieser hilft beim Entfernen von Laub und beim lockeren Ausharken der Beete. 
  • Spaten: Um ein Pflanzloch zu graben,  ist es hilfreich einen Spaten zu besitzen. Hier lohnt es sich ein hochwertiges Modell zu erwerben, dass auch mit härterer Erde viele Jahre zurechtkommt.
  • Grabgabeln: Wer viele Grabarbeiten im Garten macht, kann sich zusätzlich eine Grabegabel zulegen.
  • Unkrautstecher: Sie helfen gegen Unkraut und kann sogar dessen tiefliegende Wurzeln entfernen.  Am flexibelsten ist man mit einem Kombigerät: ein Stil, an den man je nach Bedarf einfach das passende Unterteil montiert.
  • Gartenschere: Ein absolutes Must-have bei der Gartenarbeit. Zum Beschneiden von allen möglichen Pflanzen und dickerer Zweige von z.B. Obstgewächsen. Für den Anfang  ist ein Allround-Modell mit geschärfter Stahlklinge und rutschfesten ergonomischen Griffen die beste Wahl.
  • Pflanzstecher: Zum Setzen von Jungpflanzen kann es eine sinnvolle Ergänzung der Geräteausstattung darstellen. 
  • Gießkannen: Man sollte mindestens zwei Gießkannen, eine kleine und eine etwas größere, besitzen. 
  • Arbeitshandschuhe: Sie schützen die Hände und mindern die Verletzungsgefahr. 
  • Knieschoner oder Kniekissen: Sie runden die Erstausstattung bei der Gartenarbeit ab

2. Großgeräte fürs Grobe 

Auch um größere Gartengeräte führt die Gartenarbeit nicht vorbei. Rasenmäher, Heckenschere, Schubkarre und Co. sind essenziell für die Erstausstattung. 

Größere Geräte, die man nur selten benötigt oder vor dem Kauf erst einmal ausprobieren möchte, wie z. B. eine Kettensäge, einen Rasenmäher, einen Laubbläser oder einen Vertikutierer, kann man sich einfach und günstig im Bau- oder Gartenmarkt ausleihen.  

Rasenmäher

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Den Rasen im Sommer mühevoll mit der Hand mähen? Nein Danke! Für kleinere Rasenflächen sind die Handmodelle zwar eine umweltfreundliche Alternative, doch wer eine größere Grünfläche mähen muss, der greift doch eher auf einen Rasenmäher zurück. Vor allem, wenn die Rasenfläche am Hang liegt, ist es wichtig auf ein leicht gängiges Modell zu setzen. Besitzt der Mäher einen Fangkorb, spart man sich zudem das Rechen und Sammeln des Rasenschnitts.

Heckenschere

Wer Hecken im Garten hat, ist beim Stutzen froh über eine Heckenschere . Wer sehr viele Hecken zu stutzen hat,  kann optional über die Anschaffung eines Häckslers nachdenken.

Schubkarre

Unverzichtbar ist allerdings eine Schubkarre. Gerade am Anfang, wenn der Garten sich noch in der Gestaltungsphase befindet, kann man damit sehr gut Pflanzen vom Kofferraum in den Garten transportieren. Sie eignet sich aber natürlich vor allem für den Transport von Erde oder Kompost. Hier lohnt es sich gleich eine Nummer größer und stabiler zu kaufen. Ist der Garten zu klein oder es fehlt zu Beginn ein Unterstand für eine Schubkarre, kann man such auch mit Eimern behelfen. Für Schnittreste und Unkraut ist ein Pop-Up-Sack eine günstige, platzsparende und praktische Anschaffung.

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Zusatztipp: Hochwertige Gartengeräte halten Jahrzehnte, werden von ihren Besitzern aber oft aus unterschiedlichen Gründen nicht so lange benötigt. Auf Ebay-Kleinanzeigen und Co. kann man so günstig teils kaum benutze Gartenschnapper machen. Dieser Tipp lohnt sich auf für anderes Gartenzubehör, wie z.B. Terrakotta Töpfe.

3. Aufbewahrung und Pflege 

Um lange Freude an seinen teils teuren Gartengeräten zu haben, ist es wichtig sie richtig aufzubewahren und zu pflegen. Generell gilt für Gartenwerkzeug eine Lagerung an einem regengeschützten und trockenen Ort. Am besten eignet sich dafür ein kleiner Geräteschuppen, oder eine Wand in der Garage, an der die Geräte in einer Wandhalterung verstaut werden.

Nach jedem Einsatz, oder zumindest nach einiger Benutzung, sollte man die Geräte von Erde und Schmutz befreien. Dabei darauf achten, die Geräte auch zu trocknen, da sich bei Nässe schneller Rost bilden kann. Hat sich bereits etwas Rost gebildet, kann man diesen mit einer kleinen Drahtbürste entfernen. Vor der neuen Saison nochmal überprüfen, ob alle Geräte einsatzbereit sind, oder ob etwas repariert, neu eingestellt oder geschärft werden muss. 

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Im Sinne der Nachhaltigkeit und zur Unterstützung der lokalen Gärtner zeigen wir keine Angebote zu Samen, Setzlingen oder Pflanzen. Bitte nutzen Sie dafür das reichhaltige Angebot und die Fachberatung Ihrer Gärtnerei.