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Pfingstrosen im Garten: Pflegetipps für eine prachtvolle Blüte

Pfingstrosen sind pflegeleichte Blütenbringer für den späten Frühling. Ihre üppigen und wohlduftenden Blüten bringen tolle Farbakzente in jeden Garten. Damit auch Ihr Garten zum echten Hingucker wird, haben wir die besten Pflegetipps für Sie.
 
Pfingstrosen im Garten
Pfingstrosen verzaubern mit ihrer üppigen Blütenpracht jeden Garten. Foto: NancyBuehl/pixabay.com
  • Pfingstrosen sind keine Rosen
  • Keine Verbindung zwischen Pfingsten und Pfingstrosen 
  • Pfingstrosen brauchen viel Sonne und mäßig Wasser
  • Päonien sind giftig

Pfingstrosen, oder auch Päonien genannt, sind für ihre vollen Blüten bekannt. Auch wenn ihr Name es vielleicht anders vermuten lässt, gehören Pfingstrosen botanisch nicht zu den Rosen, sondern zu den Hahnenfußgewächsen. Die Namensgebung hat sich allein vom Aussehen abgeleitet. Denn Pfingstrosen und Rosen haben eine ähnliche Blütenstruktur. Außerdem blühen sie zum gleichen Zeitpunkt, nämlich zu Pfingsten. Die meisten, originalen Arten der Pfingstrose stammen aus Südeuropa und Ostasien. Mittlerweile ist sie auch in Nordeuropa heimisch, da sie durch Kreuzungen an die Umweltbedingungen angepasst wurde. 

Was haben die Pfingstrosen mit Pfingsten zu tun?

Die Pfingstrose hat trotz Namen nicht wirklich viel mit dem christlichen Feiertag Pfingsten zu tun. Ihre Blütezeit fällt zufällig auf denselben Zeitraum wie Pfingsten und wurde daher schon früh mit dem Tag assoziiert. 

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Trotzdem ranken sich besonders um ihren botanischen Namen, Päonie, viele Sagen. Der Name stammt aus einer griechischen Sage, in der der Arzt Paion den verletzten Hades mit einer Pfingstrose heilt.

Der Pflanze werden bis heute heilende Kräfte zugesprochen. Sie gilt als krampfstillend, beruhigt gereizte Haut und hilft bei Rheuma. 

Päonien als Strauch oder Staudenpflanze

Generell unterscheidet man Pfingstrosen als Strauch oder als Staudenpflanze. Der wesentliche Unterschied liegt in der Überwinterung. 

Staudenpfingstrosen ziehen sich im Winter komplett in den Grund zurück, sodass man sie kaum noch sieht. Strauchpflanzen werfen im Winter ganz normal ihre Blätter ab. 

Außerdem ist die Staudenart für etwas sonnigere Standorte besser geeignet, da sie eher in die Breite als, wie die Strauchform, in die Höhe wächst. 

Etwas Sonne und mäßiges Gießen

Pfingstrosen sind pflegeleicht. Selbst Garten-Anfänger können sie problemlos kultivieren - sie gilt als Ensteigerpflanze.

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Trotzdem sollten die ein oder anderen Punkte beachtet werden, um das Wachstum der Blüten bestmöglich zu fördern.

Auch wenn Pfingstrosen entweder als Stauden oder als Strauchgewächs vorkommen, überschneidet sich die Pflege bei den beiden Arten.

Pfingstrosen einpflanzen

Die beste Zeit, um eine Päonie einzupflanzen ist der frühe Herbst. Die Chance auf ein paar warme Tage ist noch groß und die Pflanze hat Zeit sich vor dem Winter gut in der Erde zu verwurzeln. Aber auch im Frühjahr lässt sich eine Pfingstrose noch problemlos pflanzen. 

Die idealen Standortbedingungen 

Pfingstrosen vertragen weder zu viel Sonne, noch zu viel Schatten. Ein geeigneter Standort liegt daher halbtags in der Sonne. Der Boden sollte locker sein, damit Staunässe verhindert werden kann. Haben Sie jedoch eher einen lehmigen Boden in Ihrem Garten, können Sie an der benannten Stelle etwas Sand mit untermischen, um den Boden aufzulockern. 

Die richtige Menge Wasser und Dünger

Ein Dünger ist das A und O, wen man die Blüte der Pfingstrose richtig entfalten möchte. Dabei sollte trotzdem auf die richtige Menge Nährstoff geachtet werden. Pfingstrosen kommen mit einer kleinen Menge aus.

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Die blütenreichen Pflanzen brauchen außerdem nur eine geringe Menge Wasser. Besonders in langen Regenperioden sollten Sie es mit dem Gießen nicht übertreiben. Denn wenn Pfingstrosen eins nicht leiden können, dann ist das, Staunässe. Schauen Sie einfach, wie feucht das Substrat rundum die Wurzeln ist und gießen Sie dementsprechend. 

Ein Schnitt darf nicht fehlen

Durch den regelmäßigen Pflanzenschnitt kann die Wuchsform der Pfingstrose verändert und neue Wachstumsreize gesetzt werden. So bleibt sie Jahr für Jahr stets in Form und bildet neue und starke Blüten. 

Den Schnitt sollten Sie ab dem frühen Herbst bis zum Winter vollziehen. Die abgeschnittenen Blumen können Sie sich beispielsweise in eine Vase stellen. Pfingstrosen sind ideale Schnittblumen und besonders für Hochzeiten oder den Muttertag beliebt. 

Krankheiten und Schädlinge bekämpfen

Es gibt, wie auch bei allen anderen Pflanzen, immer die Gefahr für Krankheiten oder Schädlinge. Bei Pfingstrosen ist das häufig Grauschimmel, unterschiedlichste Blattfleckenkrankheiten und Insekten. Diese Krankheiten und Schädlinge sind aber nicht weiter schlimm und können ganz einfach mit Hausmitteln oder Pestiziden entfernt werden. 

Sind Pfingstrosen giftig?

Ja, Pfingstrosen können giftig sein. Doch keine Sorge, sie sind für den Menschen nicht gefährlich. Die Blüten und Samen der Päonie sind leicht giftig und sollten von Kleintieren ferngehalten werden. Manche Experten warnen auch vor den Blättern und dem Wurzelstock der Pflanze, da ist man aber geteilter Meinung.  

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