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Franken
Eine Pflanze stellt sich vor

Ein Weihnachtsstern: alles über die Pflege der Klassiker zur Weihnachtszeit

Der Klassiker unter den Weihnachtpflanzen: der Weihnachtsstern. Häufig wird er als einjährige Pflanze wahrgenommen, doch mit der richtigen Pflege kann er ganz einfach mehrere Jahre halten. Mit diesen Tipps und Tricks zum Weihnachtsstern gelingt es Ihnen ganz sicher auch!
 
Mehrfarbige Weihnachtssterne
Den Weihnachtsstern gibt es in vielen verschiedenen Farbvarianten! Bild: annie_spratt/pixabay.com Foto: Annie Spratt
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Weihnachtssterne (euphorbia pluccherrima) symbolisieren Weihnachten, wie keine andere Pflanze. Mit ihren meist feuerroten Blättern bringen sie die Weihnachtsstimmung in jedes Zuhause. 
Er stammt aus der Familie der Wolfsmilchgewächse und wird in Europa jährlich gut 100 Millionen Mal verkauft. 
Obwohl der Weihnachtsstern für uns zur kalten Jahreszeit gehört, kommt er ursprünglich aus wärmeren Gebieten. Zu Hause ist der Weihnachtsstern in Südamerika, weswegen er auch nicht schlecht mit Kälte umgehen kann. 
Für viele ist der Weihnachtsstern eine einjährige Pflanze und wird nach der Weihnachtszeit entsorgt. Doch normalerweise ist das Wolfsmilchgewächs mehrjährig und kann mit der richtigen Pflege viele Weihnachtsfeste verschönern. 


Aussehen

Sie erkennen den Weihnachtsstern an seinen oft feuerroten Blättern. Sie haben richtig gelesen – Blättern! Denn die rote Farbe kommt von den Blättern und sind nicht die Blüten. Die Blüten werden häufig mit Blütenstempeln verwechselt, da sie in einer sehr kleinen, zarten und länglichen Form auftreten. Sie sind grün oder gelb und in der Zeit zwischen Oktober und Januar zu sehen.  

Blüten manipulieren 

Die Blüte des Weihnachtssterns ist leicht manipulierbar. Wer es schafft, die idealen Bedingungen zu erfüllen, kann die Blüte auch an einem beliebigen Zeitpunkt hervorrufen. Dafür müssen Sie dem Weihnachtsstern einen Lichteinfluss von 12 Stunden liefern. Das machen sich auch viele Gärtner zunutze und können somit die Blütezeit auf die ideale Verkaufszeit abstimmen.

Giftige Blätter

Was viele nicht wissen, ist das der Weihnachtsstern giftig ist. Die Familie der Wolfsmilchgewächse besitzt sehr giftige Blätter, die schon für eine Katze oder einen kleinen Hund fatal enden können. Richtig giftig sind die gezüchteten Weihnachtssterne in Deutschland nicht, sie sind aber immerhin noch toxisch. Erkennbar ist das bei Tieren an Erbrechen, Zittern und Muskelkrämpfen. Auch Kindern sollte so schnell wie möglich der Mund ausgespült werden, wenn sie etwas davon gegessen haben. 


Die richtige Pflege

Wintersterne sind an sich sehr pflegeleichte und robuste Pflanzen, solange sie den richtigen Temperaturen ausgesetzt sind. Sie sind anspruchslos, wenn es um Theme wie Gießen, Dünge oder Schneiden geht. Trotzdem haben wir Ihnen ein paar Pflegetipps zusammengestellt. 

Gießen

Lassen Sie den Weihnachtsstern nie ganz austrocknen. Die Erde sollte immer schön feucht gehalten werden, ohne Staunässe zu verursachen. Bei Staunässe kann zu Fäulnis oder anderen Krankheiten kommen. In wärmeren Monaten braucht der Weihnachtsstern weniger Wasser, als in seiner Blüte im Winter. 

Düngen


Dem Weihnachtsstern tut ein stickstoffreicher Dünger sehr gut. Im Sommer braucht er ihn besonders. In dieser Zeit sollte alle vier bis sechs Wochen ein Dünger aufgetragen werden. 

Mit diesem Dünger geben Sie Ihrem Weihnachtsstern die nötige Energie!

 

Schneiden


Nach der Blüte, am besten im Frühjahr, kann man dem Weihnachtsstern einen Schnitt verpassen. Schneiden Sie alle vertrockneten oder faulende Zweige ab und schneiden Sie alle Triebe zur Hälfte ab. So können Krankheiten vorgebeugt werden. Außerdem wächst er im darauffolgendem Jahr buschiger und gesünder. 

Krankheiten und Schädlinge

Häufige Anzeichen von einem Krankheits- oder Schädlingsbefall sind abfallende und vergilbte Blätter. Das kann aber auch ein Zeichen für stark ausgesetzter Zugluft sein. Achten Sie darauf, Ihren Weihnachtsstern einen windgeschützten Platz zu finden. 
Auch Grauschimmel oder Blattläuse sind häufige Krankheiten und Schädlinge des Wintersterns. 

Tipps für den Kauf

Um den best möglichsten Winterstern zu bekommen, gibt es zwei Anzeichen, auf die Sie achten können!

  1. Sind die Blüten noch vorhanden? Wenn die Blüten noch da sind, hält die Pflanze länger durch. Häufig sind Weihnachtssterne so überzüchtet, dass die Blüte vorgezogen ist. Diese Weihnachtssterne fehlt es an Qualität 
  2. Steht der Weihnachtsstern beim Kauf draußen? Wie schon erwähnt sind Weihnachtssterne nicht winterhart. Das heißt, sie reagieren sehr empfindlich auf Kälte. Steht der Weihnachtsstern beim Kauf schon draußen, ist er wahrscheinlich vorgeschädigt.

Sorten und Farbvariationen 

Die klassische Färbung ist rot oder weiß. Durch Züchtungen gibt es seit den letzten Jahren aber immer mehr Farbvarianten.  Wir haben mal eine Liste mit Sorten zusammengestellt, die den klassischen Weihnachtsstern in verschiedenen Ausführungen zeigt. 

  • Da Vinci (rosa)
  • Pink Peppermint (rosa)
  • Lemon Snow (gelb)
  • Marble Star (rot und weiß)
  • Ice Punch (rot und weiß)
  • Autumn Leaves (gelb und orange)

 

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