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Haustiere

Körpersprache von Hunden: Deshalb gibt Ihr Vierbeiner Pfötchen

Sitz, Platz, Pfötchen geben - wer einen Hund hat, bringt ihm unterschiedliche Befehle bei. Doch oft geben Hunde auch ohne Aufforderung ihr Pfötchen. inFranken.de erklärt, was es damit auf sich hat.
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Das "Pfötchen geben" ist eines der ersten Befehle beziehungsweise Kunststücke, die viele Hundebesitzer ihrem Tier beibringen. Dabei soll der Hund seine Tatze in die offene Hand des Menschen legen.

Wenn der Hund einem ständig ohne Befehl seine Pfote reicht oder einen damit anstupst, dann kann das auf Dauer nervig sein. Doch oft will der Hund damit nicht nur sein Können zeigen. Es steckt etwas anderes dahinter.

Mögliche Gründe, warum Ihr Hund Ihnen seine Pfote reicht

Grund #1: Verlangen nach Aufmerksamkeit

Wenn Ihr Hund Ihnen mehrmals sein Pfötchen gibt oder Sie damit anstupst, dann ist ihm vielleicht etwas langweilig. Er möchte damit Ihre Aufmerksamkeit gewinnen.

Grund #2: Hunger

Sie haben vergessen, ihren Hund zu füttern? Ihr vierbeiniger Freund wird Sie wahrscheinlich daran erinnern - unter anderem, indem er Sie mit seiner Pfote anstupst. Die regelmäßigen Futterzeiten sollten trotzdem eingehalten werden. Füttern Sie Ihren Hund also nicht jedes Mal, wenn er sie anstupst, sonst wirkt es für ihn wie eine Art Belohnung.

Grund #3: Stress oder Angst

Gewittert es vielleicht gerade, ist jemand Neues daheim eingezogen oder gab es eine andere große Veränderung im Haushalt? Dann zeigt Ihr Hund durch das Pfötchen geben eventuell, dass er gestresst ist. Trotzdem sollten Sie laut deine-tierwelt.de nicht darauf reagieren. Helfen Sie Ihrem Vierbeiner auf andere Art, seinen Stress loszuwerden: Gehen Sie mit zum Beispiel mit ihm spazieren oder üben Sie andere Befehle.

Ständiges Pfötchen geben unterbinden

Wenn Ihr Haustier wiederholt ohne Aufforderung Pfötchen gibt, kann das auf Dauer nervig werden. Der beste Weg, dieses Verhalten zu unterbinden, ist es zu ignorieren. Bleiben Sie ganz still, bewegen Sie sich nicht und nehmen Sie auch keinen Augenkontakt auf.

Wahrscheinlich wird Ihr Hund dann weiter versuchen, auf sich aufmerksam zu machen. Bleiben Sie konsequent und Ihr vierbeiniger Freund wird bald das Pfotegeben unterlassen.