Trotz höherer Ölpreise blieb der Anstieg an den Tankstellen bislang moderat, doch Experten warnen vor weiteren Preiserhöhungen.
Bereits am 25. Februar hatte der ADAC darüber berichtet, dass die Sorgen vor einem neuen Krieg im Nahen Osten nicht nur den Rohölpreis in den letzten Tagen spürbar steigen lassen würden, sondern in der Folge auch zu höheren Kraftstoffpreisen geführt hatten. Und jetzt?
Zahlen des Automobilclubs zeigen, dass die Preisreaktion an den Zapfsäulen noch vergleichsweise niedrig ausfällt. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags kostete demnach ein Liter Super E10 1,6 Cent mehr als am Freitag, dem letzten Tag vor den Angriffen. Diesel verteuerte sich um 1,3 Cent.
Spritpreise an den Tankstellen stark schwankend
Laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sind aber Aussagen zum Montag angesichts der im Tagesverlauf stark schwankenden Spritpreise bisher noch kaum aussagekräftig.
In der ADAC-Meldung am 25. Februar, also drei Tage vor Beginn der Angriffe auf den Iran, lagen die Preise sogar noch höher, als am Wochenende:
- Ein Liter Super E10 im Vergleich zur Vorwoche im bundesweiten Mittel um 1,8 Cent auf 1,776 Euro gestiegen.
- Ein Liter kostet im Schnitt 1,740 Euro – ein Plus von 2,9 Cent.
Höchstwerte für Benzin und Diesel noch aus dem Jahr 2024
Wie die dpa weiter schreibt, fiel der bisherige Anstieg bei den Spritpreisen dabei deutlich schwächer aus als bei Rohöl oder Heizöl. Dazu könnte beigetragen haben, dass der Spritpreis zuletzt nach damaliger Einschätzung des ADAC im Vergleich zu Ölpreis und Dollarkurs bereits verhältnismäßig hoch war.
Es bleibt aber weiter zu befürchten, dass die Preise noch weiter steigen würden, sagte ein Sprecher aktuell.