Vier Tote nach Lawinenunglück in Südtirol - drei Deutsche teils schwer verletzt

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Ein Hubschrauber der Bergrettung vor dem mit Schnee bedeckten Ortler Gebirge in Südtirol. Bei Lawinenunglücken sind in dieser Wintersaison bereits mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen.
Lawinenunglück in Südtirol fordert mehrere Tote
Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Nach einem Lawinenunglück erliegt ein 44 Jahre alter Mann in Südtirol seinen Verletzungen - er ist nicht das einzige Todesopfer. Zwei Dutzend weitere Skifahrer werden verletzt, aber überleben.

Bei einem Lawinenunglück in Südtirol sind vier Menschen gestorben. Zwei Männer im Alter von 56 und 62 Jahren sowie eine 26-jährige Frau aus Italien kamen bei dem Unglück ums Leben, ein 44-Jähriger aus Österreich erlag im Krankenhaus von Bozen seinen Verletzungen, teilte die Klinik mit. Drei Deutsche wurden teils schwer verletzt. Sie schweben jedoch nicht in Lebensgefahr.

Die etwa 150 Meter breite und 800 Meter lange Lawine hatte am Samstag (21. März 2026) in hochalpinem Gelände laut der Bergwacht insgesamt zwei Dutzend Skifahrer erfasst, die als Tourengeher unterwegs waren. Das Schneebrett löste sich in der Nähe der 2669 Meter hohen Hohen Ferse bei Ratschings.

Insgesamt kamen in Europa in dieser Wintersaison bereits mindestens 130 Menschen durch Lawinen ums Leben. Die höchste Zahl an Lawinenopfern wurde mit jetzt 36 Todesopfern in Italien registriert, gefolgt von Frankreich (31) und Österreich (29). Dies geht aus aktuellen Zahlen des European Avalanche Warning Service (EAWS) hervor, einem Zusammenschluss von Lawinenwarndiensten. In Deutschland gab es nach dieser Statistik bislang keine Todesopfer.

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