Hamburg
Studie zum Autofahren

Beifahrer im Check: Diesen Sitznachbarn wünscht sich kein Autofahrer

Wen haben die Deutschen im Auto am liebsten neben sich sitzen? Eine Studie zum Thema "der perfekte Beifahrer" kommt zu einem überraschenden Ergebnis.
Beifahrer im Check: Diesen Sitznachbarn wünscht sich kein Autofahrer
HEM-Studie mit 2.611 Befragten zum Thema „Der perfekte Beifahrer“: Das sind die Ergebnisse. Foto: Deutsche Tamoil GmbH
  • Studie ermittelt: Wer ist in den Augen der Deutschen der "perfekte" Beifahrer
  • Ablenken zählt zu den absoluten No-Gos für Autofahrer
  • Mütter und angetrunkene Freunde stellen sich als Umfragen-Verlierer heraus

Das Autofahren gehört für die meisten Menschen in Deutschland zum alltäglichen Geschäft. Ob das Fahren im Auto zum entspanntesten Teil des Tages gehört oder zu einer reinen Qual führt, kann aber durchaus davon abhängen, wer noch mit im Auto sitzt. Die Tankstellenkette HEM hat dazu eine repräsentative Studie mit 2.611 Teilnehmer durchgeführt, um alle Fragen rund um das Thema "Der perfekte Beifahrer" zu klären.

Beifahrer im Check: Was macht einen "perfekten Sitznachbarn" im Auto aus?

Wie das Studienergebnis zeigt, ist knapp die Hälfte der Untersuchungsteilnehmer am liebsten mit Gesellschaft im Auto unterwegs. Davon bevorzugen immerhin 34 Prozent eine Fahrt mit  ihrer Lebensgefährtin oder ihrem Lebensgefährten. Knapp ein Drittel der Befragten ist lieber alleine im Auto.  Doch welche Faktoren machen einen Sitznachbarn zu einem "perfekten Beifahrer"?

Am häufigsten wird die Bereitstellung von Snacks genannt. Knapp ein Viertel der Befragten sieht die Verantwortung für Proviant und Getränke bei seinem Mitfahrer. Auch die Navigations-Fähigkeiten (14 Prozent), die Unterhaltung (13 Prozent) und die Funktion als DJ (12 Prozent) zählen zu den wesentlichen Bewertungskriterien eines Beifahrers.

Doch auch in Sachen Sicherheit muss der Beifahrer jederzeit bereit sein, denn 15 Prozent der Untersuchungsteilnehmer legen großen Wert darauf, dass Mitfahrer sie bei Müdigkeit am Steuer ablösen können. Dabei scheinen Sitznachbarn im Auto als Hilfe bei der Parkplatzsuche mit nur fünf Prozent an Nennungen kaum gebraucht zu werden.

Absolute No-Gos für Beifahrer

Auch bei den No-Gos scheint der Aspekt der Sicherheit eine große Rolle für Autofahrer zu spielen. Ganze 20 Prozent der Studienteilnehmer geben an, dass der Beifahrer einen niemals ablenken darf. Außerdem gehört das Rauchen im Auto (20 Prozent), die Kritik am eigenen Fahrstil (17 Prozent) und ein schreckhafter Beifahrer (15 Prozent) zu weiteren No-Gos für Fahrer.

Kein Problem haben die Studienteilnehmer dagegen, wenn der Mitfahrer während einer langen Fahrt schläft (vier Prozent), die Musik bestimmen will (vier Prozent) oder über andere Autofahrer schimpft (zwei Prozent). Immerhin gut ein Drittel der befragten Autofahrer sieht es nicht als notwendig an, dass die Fahrtkosten unter den Mitfahrern aufgeteilt werden.

Die eigene Mutter oder angetrunkene Freunde nach einer langen Partynacht werden mit jeweils einem Stimmenanteil von 20 Prozent von den Befragten als die schlimmsten Beifahrer eingeordnet. Die Teilnehmer begründen dabei die Nennung dieser zwei Sitznachbartypen mit "eigenen Erfahrungen".

Und wie stufen sich die Befragten selbst als Beifahrer ein?

Männliche Untersuchungsteilnehmer sehen sich als Navigator (38 Prozent), Entertainer (19 Prozent) und Besserwisser (15 Prozent). Die weiblichen Teilnehmer identifizieren sich ebenfalls als Navigator (31 Prozent) und Entertainer (19 Prozent). 16 Prozent der Frauen beschreiben sich als Angsthasen - was aber höchstwahrscheinlich auf den jeweiligen Fahrstil des Fahrers zurückgeht.