Hacker nehmen vermehrt Kühlsysteme ins Visier. Nach Vorfällen in Supermärkten wurde jüngst eine Metzgerei in der Oberpfalz das Ziel eines Cyberangriffs. Jetzt gibt es auch den ersten Fall aus Franken.
Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken bestätigte den Fall aus dem Landkreis Roth. Es laufe ein Ermittlungsverfahren bei der Schwabacher Kripo. Der Betreiber des Betriebs schätzt den entstandenen Schaden auf etwa 5000 Euro, wie er auf Anfrage sagte.
Gastro-Unternehmen aus Mittelfranken Ziel von Cyberangriff?
Die Zieltemperatur der Kühlung war demnach über eine Software auf 150 Grad eingestellt worden. Dieses Muster wies auch der Fall der Metzgerei in der Oberpfalz auf. Dort hatten Cyberkriminelle gleich mehrere Kühlhäuser manipuliert. Die Täter hatten demnach die Temperatureinstellung in der Nacht zum Montag so verändert, dass sich die Kühlhäuser auf bis zu 150 Grad erhitzten, wie das Polizeipräsidium in Regensburg mitgeteilt hatte.