Es ist eine echte Gefahr, die da in manchen Messages lauert: Betrüger verschicken aktuell schamlose Nachrichten über den Messenger-Dienst WhatsApp. Dafür haben die Kriminellen den bekannten „Enkeltrick“ für die Chat-Plattform angepasst. Über den Messenger-Dienst kontaktieren die Betrüger ihre potenziellen Opfer, um sie um ihre Ersparnisse zu bringen. Die Täter geben sich als nahe Verwandte aus und versuchen, die Opfer zu Geldüberweisungen zu bewegen. Gerade in den letzten Wochen haben Betrugsversuche dieser Art massiv zugenommen.

Bei einer Seniorin aus Braunfels (mittelhessischer Lahn-Dill-Kreis) meldeten sich die Betrüger mit einer Textnachricht per WhatsApp: "Hallo Mama, mein Handy ist kaputtgegangen. Dies hier ist jetzt meine neue Nummer, die kannst du speichern. Bist du zu Hause?" Nach ein paar Nachrichten kam dann die Bitte um eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1700 Euro. 

Warnung vor diesen Nachrichten über WhatsApp: Dreiste Betrugsversuche

Ähnlich war auch der Betrugsversuch bei einer 59-Jährigen aus Bastheim im Landkreis Rhön-Grabfeld. Die Frau bekam ebenfalls eine WhatsApp-Nachricht von einer ihr unbekannten Nummer. In der Nachricht gab sich der Unbekannte als ihr Sohn aus und bat sie, eine Zahlung in Höhe von 1340 Euro an eine deutsche IBAN zu senden. In beiden Fällen ging der Betrugsversuch jedoch glimpflich aus. Keine der Frauen überwies das geforderte Geld. 

Mit mehreren Milliarden Downloads ist WhatsApp die Nummer eins der Smartphone-Apps im Bereich "Social Media". Das macht den Messenger immer wieder zum Ziel von Betrügern und Kriminellen. So rief der sogenannten "Grusel-Goofy" über einen Kettenbrief zu lebensgefährlichen Spielen auf. Vor allem Kinder zählten zu den Opfern. Auch der "Momo"-Kettenbrief machte über WhatsApp die Runde. Aktuell gibt es eine Warnung vor einer blauen Version des Messengers.

Um nicht Opfer der dreisten WhatsApp-Betrugsmaschen zu werden, hat die Polizei einige Tipps.

Folgende Punkte nennt die Polizei:

  • Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht automatisch ab.
  • Fragen Sie bei der Ihnen bekannten Person unter der alten Nummer nach.
  • Seien Sie misstrauisch gegenüber Geldforderungen, egal, ob per Post, per E-Mail, am Telefon oder über Messenger-Dienste wie WhatsApp.
  • Achten Sie auf die Sicherheitseinstellungen Ihres verwendeten Nachrichtendienstes.
  • Informieren Sie Ihre älteren Angehörigen über die Betrugsmaschen und stellen Sie sich als Ansprechpartner für solche Fälle zur Verfügung - denn gut informierte Menschen lassen sich nicht so einfach verunsichern und können Situationen richtig einschätzen.
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