Der Nürnberger Christkindlesmarkt kann auch 2021 nicht stattfinden. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat am Freitagmittag (19. November 2021) verkündet, dass bayernweit sämtliche Weihnachtsmärkte ausfallen. Grund ist die dramatische Corona-Situation im Freistaat. Die Staatsregierung reagiert zudem mit weiteren drastischen Schritten auf die aus dem Ruder gelaufene Pandemie-Lage. So müssen zum Beispiel auch Bars, Clubs und Diskotheken fortan wieder schließen.

Noch am vergangenen Montag (15. November 2021) hatte es vonseiten der Stadt Nürnberg geheißen, dass man an den Planungen des weltberühmten Christkindlesmarkt festhalte. Auf einer Pressekonferenz waren neue Informationen über das Konzept bekannt gegeben worden. Am Freitagnachmittag hat die Stadt Nürnberg nun auf die Vorgaben des Freistaats Bayern reagiert, wonach sämtliche bayerischen Weihnachtsmärkte heuer ausfallen müssen.

Nürnberger Christkindlesmarkt 2021 abgesagt - Weihnachtsmärkte in Bayern fallen aus

"Wir haben lange gehofft und daran gewissenhaft gearbeitet, den Christkindlesmarkt 2021 veranstalten zu können. Doch die landesweiten Vorgaben sind eindeutig. Damit kann der traditionelle Markt im zweiten Jahr in Folge nicht stattfinden“, sagt Oberbürgermeister Marcus König. "Ein normales Leben bekommen wir nur zurück, wenn die Impf-Welle die Corona-Welle bricht. Deshalb begrüße ich die Aussage von Ministerpräsident Dr. Markus Söder zur Impfpflicht“, betont König.

"Für die Standbetreiberinnen und -betreiber ist die Absage ein schwerer Schlag", sagt Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas. "Wir haben seit Frühjahr an einem sicheren Christkindlesmarkt in Corona-Zeiten gearbeitet. Jetzt müssen die angekündigten Hilfen von Bund und Land an die Betroffenen so schnell wie möglich und unbürokratisch fließen."

Mit der Absage des Christkindlesmarkts fällt auch die geplante, nicht öffentliche Eröffnung des Marktes mit dem weltberühmten Prolog durch das neue Nürnberger Christkind Teresa Windschall aus. Der Prolog sollte ohne Publikum über einen Livestream im Fernsehen und Internet übertragen werden. Auf jeden Fall wird es wieder einen digitalen Adventskalender geben, mit 24 Videos des Christkinds. Teresa Windschall wird auch wieder zweimal die Woche eine Telefonsprechstunde wahrnehmen.

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