"So viel Angst, so viele Tränen": Schwerer Schicksalsschlag für fränkische Familie

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Malina (3) aus Nürnberg hat Krebs - Familie "aus Leben gerissen"
"Du hast so viel ausgehalten, was kein Kind je erleben sollte", schreibt Yasemin Windsheimer ihrer Tochter in einem Netz-Beitrag.
Malina (3) aus Nürnberg hat Krebs - Familie "aus Leben gerissen"
Privat
Malina (3) aus Nürnberg hat Krebs - Familie "aus Leben gerissen"
"Du hast so viel ausgehalten, was kein Kind je erleben sollte", schreibt Yasemin Windsheimer ihrer Tochter in einem Netz-Beitrag.
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"Du hast so viel ausgehalten, was kein Kind je erleben sollte", schreibt Yasemin Windsheimer ihrer Tochter in einem Netz-Beitrag.
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"Du hast so viel ausgehalten, was kein Kind je erleben sollte", schreibt Yasemin Windsheimer ihrer Tochter in einem Netz-Beitrag.
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"Du hast so viel ausgehalten, was kein Kind je erleben sollte", schreibt Yasemin Windsheimer ihrer Tochter in einem Netz-Beitrag.
Malina (3) aus Nürnberg hat Krebs - Familie "aus Leben gerissen"
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Mit nur zweieinhalb Jahren bekam Malina aus Nürnberg eine niederschmetternde Diagnose. Ihr Leben und das ihrer Eltern spielt sich nun hauptsächlich in der Klinik ab.

Malina möchte einfach nur ein unbeschwertes Kinderleben führen und die Welt entdecken. Doch seit Juni 2025 geht es für die junge Nürnbergerin nur noch ums Überleben. "Sie war schon immer öfter krank als andere Kinder", berichtet ihre Mutter Yasemin Windsheimer inFranken.de. Im Türkeiurlaub habe sie neben roten Augen eine geschwollene Mandel aufgewiesen. Wieder zu Hause seien ihre Lymphknoten enorm angeschwollen.

Es folgte die schockierende Diagnose Lymphdrüsenkrebs - und damit begann eine Odyssee von Therapien. "Wir wurden aus dem Leben rausgerissen", sagt die medizinische Fachangestellte. Sie und ihr Mann - Metallbauer - könnten ihre Vollzeitberufe nicht mehr ausüben. 

"So viel Angst, so viele Tränen": Nürnberger Familie im Ausnahmezustand

Malina musste über 55 Chemotherapien über sich ergehen lassen, fast 20 Entnahmen von Nervenwasser aus dem Rücken, etliche Tabletten und Kortison ertragen sowie drei Blutvergiftungen überstehen, zählt ihre Mutter auf. Seit vergangenem Jahr muss sich das infektionsgefährdete Mädchen auf einer isolierten Station aufhalten. In guten Phasen durfte sie maximal zwei Tage nach Hause. Ihre Eltern stehen ihr so oft wie möglich im Krankenhaus bei. 

Hier lernten sie auch die vierjährige Leukämiepatientin Eliana kennen, über die inFranken.de kürzlich berichtete. Seit einem Jahr erhalten die Windsheimers Krankengeld, wie die 35-Jährige erklärt. Der Staat biete keine weiteren Hilfen wie Miet-, Sprit- oder Parkgebührzuschüsse, fügt sie hinzu. Die Betreuung müssten aktuell Malinas Eltern ohne weitere familiäre Möglichkeiten alleine leisten. Mit Glück könne das Mädchen erst Ende des Jahres in den Kindergarten gehen, so Windsheimer.

Eine Nachbarin der Familie hat daher eine Spendenkampagne (hier geht zur Spendenaktion) aufgesetzt, um die finanziellen Sorgen zu lindern. Am 17. April liegt die Spendensumme bei 24.400 Euro. Yasemin Windsheimer drückt im Gespräch ihre Dankbarkeit aus und zeigt sich erleichtert über Malinas letzte überstandene Chemotherapie am 15. April. "Die letzten Wochen haben uns alles abverlangt. So viel Angst, so viele Tränen, so viel Kraft, die wir irgendwo hernehmen mussten. Es gab Momente, in denen wir dachten, wir schaffen das nicht - und trotzdem sind wir jeden einzelnen Tag weitergegangen", schreibt sie auf ihrem Instagram-Profil.

Starke, krebskranke Malina lächelt weiter der Zukunft entgegen

"Du hast so viel ausgehalten, was kein Kind je erleben sollte - und trotzdem hast du dir dein Lächeln nicht nehmen lassen", lauten emotionale Worte an ihre Tochter. Bis August stünden weitere Hirnwasserabnahmen für Malina an. Wie es dann weitergeht, sei noch ungewiss. "Und egal, was noch kommt - DU hast schon jetzt bewiesen, wie unfassbar stark du bist." 

Auch die Mutter von dem vierjährigen Charlie aus Bamberg leidet mit ihrem Kind. Dessen Fähigkeiten entwickeln sich mit der Zeit zurück und die Hoffnung liegt auf einer Therapie, die Millionen erfordert. Künstler aus der Region veranstalten deswegen ein Benefizkonzert für ihn.