Vielen deutschen Städten fehlt es an wichtigen Angeboten für Hunde. Laut einem Ranking hat eine fränkische Stadt großen Nachholbedarf.
Die Möglichkeit zu einem Spaziergang ins Grüne, die Hundeschule oder der Tierarzt direkt um die Ecke? All das sind laut Coway Europe Faktoren, die eine Stadt für Hunde lebenswerter machen. Das Unternehmen stellt laut eigenen Angaben Haushaltsgeräte für ein besseres Wohlbefinden her.
Im aktuellen "Dog Wellbeing Index" 2026 hat das Unternehmen 25 Großstädte Deutschlands unter die Lupe genommen und anhand ausgewählter Indikatoren analysiert, an welchen Orten Hunde am besten leben. Unter den Ergebnissen zeigt sich: Nürnberg schneidet im bundesweiten Ranking besonders schlecht ab.
Dog Wellbeing Index 2026: Die besten Städte für Hunde - Nürnberg ganz hinten
Um die besten deutschen Städte für Hunde zu ermitteln, wurden Faktoren wie Umweltbedingungen, tierärztliche Versorgung und Infrastruktur zu einem Gesamtranking zusammengeführt, wie es zur Methodik heißt. Die Ergebnisse des "Dog Wellbeing Index" 2026 zeigen, dass es sich in Hannover, Duisburg und Hamburg für Hunde am besten lebt.
Im deutschlandweiten Ranking erreichen die Städte Werte von 55,1, 39,4 und 39,3 Punkten. Ganz anders sehen die Ergebnisse für die fränkische Großstadt Nürnberg aus. Mit nur 19,2 Punkten liegt sie nach München mit gleichem Wert auf dem letzten, 25. Platz im bundesweiten Vergleich.
Und doch haben Hundehalter auch in Franken vielfältige Möglichkeiten, mit ihren Vierbeinern Ausflüge ins Grüne zu machen. Gerade in der warmen Jahreszeit sind Badeseen mit Hundestränden bei Mensch und Hund beliebt. Unsere Redaktion hat in einem Ranking die schönsten hundefreundlichen Badeseen zusammengestellt.
Viel Luft nach oben: Nürnberg überzeugt nur bei einem Punkt
Maßgeblich für die Bewertung der Städte sei laut Coway Europe auch die Luftqualität gewesen. "Die Daten zeigen deutlich, dass Luftqualität ein entscheidender Faktor für das Gesamtwohlbefinden ist. Städte mit schlechteren Luftbedingungen schneiden durchgehend schlechter ab - unabhängig von ihrer Infrastruktur", heißt es im Ergebnisbericht des Unternehmens. Eine Verbesserung der Luftqualität sei daher unerlässlich für eine gesündere Lebensumgebung für Menschen und ihre Haustiere gleichermaßen.
Laut der Nürnberger Stadt-Webseite hat sich die dortige Luftqualität in den vergangenen Jahren jedoch "stetig verbessert und die Stadt liegt unter den bundesweiten Grenzwerten für Schadstoffe". Man arbeite weiter am Ausbau von Mobilpunkten mit Carsharing als Alternative zum eigenen Auto, am Ausbau des Radverkehrsnetzes, an Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr und an einer Stadtplanung, die Verkehrsströme lenkt und Schadstoffbelastungen reduziert. Insgesamt seien 225.000 Quadratmeter Fläche als Hunde-Freilaufzone ausgewiesen. Die genauen Gebiete findest du online.