Mann bricht nach Kiosk-Besuch zusammen - warum der Besitzer nun Ärger bekommen könnte

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Durchsuchungsbeschluss in Nürnberger Kiosk vollstreckt
Polizei und Zoll vollstreckten den Durchsuchungsbeschluss in dem Nürnberger Kiosk. (Symbolbild)
Durchsuchungsbeschluss in Nürnberger Kiosk vollstreckt
KI-generiertes Symbolbild/GPT Image

Ein Mann raucht in Nürnberg eine E-Zigarette und wird kurz darauf bewusstlos. Das ruft Polizei und Zoll auf den Plan.

Nachdem ein Mann nach einem Kiosk-Besuch in Nürnberg zusammengebrochen ist, haben Polizei und Zoll den Laden durchsucht. Dabei seien mutmaßlich HHC-haltige E-Zigaretten sichergestellt worden, teilte die Polizei mit. 

Der 20-Jährige hatte zuvor eine HHC-Vape in dem Kiosk in der Fürther Straße, auf Höhe der Rosenaustraße, gekauft. Bei diesen Vapes ist der Stoff Hexahydrocannabinol beigemischt. Der Handel damit ist in Deutschland verboten. Der Mann wurde kurz nach dem Konsum bewusstlos. Er wurde den Angaben zufolge vom Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus gebracht.

Verbotene Vapes, Bargeld und unversteuerte Zigaretten in Nürnberger Kiosk sichergestellt

Auf Grundlage dieser Erkenntnisse erließ die zuständige Ermittlungsrichterin einen Durchsuchungsbeschluss für die Geschäftsräume. Die Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte und des Zolls vollstreckten ihn am Donnerstag (29. Oktober 2026). Dabei fanden sie Dutzende verbotene Vapes, mehrere Tausend Euro Bargeld und Stangen unversteuerter Zigaretten. Welche Substanzen die E-Zigaretten tatsächlich enthalten, soll eine Analyse klären.

Gegen den Betreiber des Kiosks wird nun wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen unerlaubten Handel mit Stoffen nach dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) ermittelt.

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