Nürnberg (ots) -
Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte stellten bei der Durchsuchung eines Kiosks am 29.10.2026 zusammen mit Beamten des Zolls mutmaßlich HHC-haltige Vapes sicher. Der Durchsuchung war ein Einsatz des Rettungsdienstes bei einem Mann vorausgegangen, der nach dem Konsum einer solchen Vape bewusstlos wurde.
Der 20-Jährige hatte kurz zuvor eine in Deutschland verbotene HHC-Vape in dem Kiosk in der Fürther Straße (Höhe Rosenaustraße) erworben. Hierbei handelt es sich um Vapes, denen der Stoff Hexahydrocannabinol zugesetzt ist. Der Handel mit diesen Stoffen ist in Deutschland verboten. Der Mann wurde kurz nach dem Konsum bewusstlos und musste vom Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus gebracht werden.
Auf Grund der Erkenntnisse erließ die zuständige Ermittlungsrichterin einen Durchsuchungsbeschluss für die Geschäftsräume des Kiosks, welcher noch am gleichen Tag (29.10.2026) durch Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte sowie des Zolls vollstreckt wurde. Hierbei fanden die Einsatzkräfte mehrere Dutzend der verbotenen Vapes auf. Neben den Vapes stellten die Beamten zudem mehrere Tausend Euro Bargeld sowie Stangen unversteuerter Zigaretten sicher. Eine Analyse soll nun im Nachgang klären, welche Substanzen die Vapes tatsächlich enthalten.
Gegen den Betreiber des Kiosks leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verbrechens des gewerbsmäßigen unerlaubten Handels mit Stoffen nach dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) ein.
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