Flughafen Nürnberg gesperrt: Erste Entwarnung nach Notfall-Alarm und Kampfjet-Eskorte

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Flughafen Nürnberg gesperrt: Notfall in Flieger? Polizei gibt Entwarnung
Ein von Korfu kommender Flieger wurde am Dienstag von Kampfjets zum Nürnberger Flughafen eskortiert.
Flughafen Nürnberg gesperrt: Notfall in Flieger? Polizei gibt Entwarnung
Tizian Gerbing (dpa) / Volker Weidinger (dpa) / Collage inFranken

Aufregung am Flughafen Nürnberg: Zum zweiten Mal am Tag kommt es zu einer Sperrung am Airport. Ein Flieger musste von Kampfjets zum Flughafen eskortiert werden - nun gibt es ein Update seitens der Polizei.

Update vom 13.10.2026, 13.34 Uhr: Notfall in Flieger? Polizei gibt Entwarnung

Nach einem Alarm wegen eines möglichen Notfalls in einem von der griechischen Insel Korfu kommenden Flugzeugs am Nürnberger Flughafen hat die Polizei Entwarnung gegeben. "Die Überprüfungen vor Ort haben ergeben, dass keine Gefahr besteht", teilte die Polizei am Dienstagmittag (13. Oktober 2026) mit.

Die Ermittlungen zur Ursache des Alarms sind im Gange. Zunächst nannten die Ermittler keine Einzelheiten. "Die Passagiere sind noch drin", sagte ein Polizeisprecher kurz nach der Entwarnung. "In dem Flugzeug ist alles in Ordnung. Den Passagieren geht es gut, den Piloten geht es gut." Der Flughafen in Bayerns zweitgrößter Stadt wurde gesperrt, nachdem eine mögliche Luftnotlage eines Linienfliegers, der von der griechischen Insel Korfu kam, gemeldet worden war. Ein Flughafensprecher erklärte, dass der Flieger sicher gelandet sei.

Spezialkräfte an Einsatz am Nürnberger Flughafen beteiligt. Passagiere vorerst weiter an Bord

Nach Informationen der dpa hatte es zuvor einen Notfallcode gegeben. Eurofighter waren laut dem Flughafensprecher im Einsatz, um die Maschine zu begleiten. Diese hätten jedoch inzwischen wieder abgedreht. Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung begleiteten die Kampfjets des taktischen Luftwaffengeschwaders 74 im bayerischen Neuburg an der Donau das Flugzeug im deutschen Luftraum. Dort stehen rund um die Uhr täglich zwei Eurofighter als sogenannte Alarmrotte bereit.

Die Passagiere des Flugzeugs befanden sich nach Polizeiangaben nach der Landung zunächst weiterhin im Flieger. "Wir überprüfen, ob an und in dem Flieger alles in Ordnung ist", erklärte ein Polizeisprecher zum Vorgehen der Einsatzkräfte. Details zu den Einsatzzahlen wollte er nicht nennen, es seien jedoch Spezialkräfte beteiligt gewesen.

Update vom 13.10.2026, 12.47 Uhr: Flugzeug in Nürnberg gelandet – Eurofighter im Einsatz

Nach der Sperrung des Nürnberger Flughafens wegen einer möglichen Notlage ist laut neuesten Informationen ein Flugzeug aus Korfu sicher dort gelandet.

Der Airport bleibe aber vorerst gesperrt und der Polizeieinsatz laufe weiter, sagte ein Flughafensprecher. Er bestätigte zudem, dass Eurofighter den von der griechischen Insel kommenden Flieger vor der Landung begleitet hatten. Sie hätten inzwischen aber wieder abgedreht.

Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar. Eine Luftnotlage ist weiterhin nicht bestätigt. Wie viele Einsatzkräfte den Flughafen abriegelten, konnte ein Sprecher der Polizei zunächst nicht sagen. Die Ermittlungen zur Ursache laufen.

Zu dem Polizeieinsatz kam es kurz vor der Landung eines Flugs von der griechischen Insel Korfu. Ein Flughafensprecher sagte, der Flieger sei sicher gelandet. Nach dpa-Informationen hatte es zuvor einen Notfallcode gegeben. 

Am frühen Morgen hatte es bereits eine mögliche Drohnensichtung am Flughafen Nürnberg gegeben. Ob die beiden Vorfälle in Zusammenhang stehen, war zunächst unklar.

Meldung vom 13.10.2026, 12.38 Uhr: Flughafen Nürnberg ist gesperrt – "unbestätigte Luftnotlage"

Die Polizei hat den Flughafen in Nürnberg abgeriegelt. "Wir gehen von einer mutmaßlichen Luftnotlage aus. Diese ist aber noch unbestätigt", sagte ein Polizeisprecher. Wie viele Einsatzkräfte den Flughafen absperrten, konnte er zunächst nicht mitteilen.

Der Polizeieinsatz ereignete sich kurz vor der Landung eines Fluges von der griechischen Insel Korfu. Dieser war planmäßig für eine Landung in Nürnberg um 12.15 Uhr vorgesehen. Bereits in der Nacht auf Dienstag kam es zu einem großen Polizeieinsatz am Airport - sechs verspätete Flüge waren die Folge. Hintergrund war eine vermutete Drohnensichtung durch mehrere Piloten - gefunden wurde bisher nichts. 

Bei einer Luftnotlage handelt es sich laut dem Deutschen Aero-Club dann, "wenn das Flugzeug oder seine Insassen in unmittelbarer Gefahr sind und sofortige Hilfe nötig ist. Das kann ein Ausfall oder Brand des Triebwerks, eine Kollision mit einem anderen Flugzeug, blockierte Steuerung oder der Ausfall des Piloten sein."

Dies ist eine Erstmeldung. Mehr Details liest du an dieser Stelle, sobald weitere Informationen vorliegen.