Vorsichtshalber seien daraufhin verschiedene Alarmstarts ausgelöst worden, teilte die Polizei mit. Eurofighter waren laut Flughafensprecher im Einsatz, um die Maschine zu begleiten. Polizisten rückten in großer Zahl am Flughafen an. Gegen Mittag war der Zielflughafen der Maschine in Nürnberg wegen des möglichen Luftnotfalls abgeriegelt worden. "Die Überprüfungen vor Ort haben ergeben, dass keine Gefahr besteht", teilte die Polizei später mit.
Großeinsatz am Nürnberger Flughafen - Polizei gibt Entwarnung
Die Ermittlungen zur Ursache für den Alarm laufen. "Wir hatten auf etwa Hälfte der Strecke gegen kurz nach 11 Uhr einen Code direkt aus dem Cockpit, der auf eine Geiselnahme schließen ließ", erläuterte der Polizeisprecher die Lage kurz vor Mittag. "Da wir daraufhin das Cockpit nicht mehr erreichen konnten, beziehungsweise der Tower das Cockpit nicht mehr erreichen konnte, mussten wir eben vom Schlimmsten ausgehen, eben dass es sich tatsächlich um eine Geiselnahme handeln könnte." Gegen 12.10 Uhr sei der Flieger dann "sehr pünktlich" in Nürnberg gelandet. "Wir hatten in diesem Zeitraum, also innerhalb dieser Stunde, den Airport aus Sicherheitsgründen erstmal abgesperrt mit einem Großaufgebot von Polizeieinsatzkräften", sagte der Sprecher. Schließlich sei Entwarnung gegeben worden, allen Insassen des betroffenen Fliegers gehe es gut.
Gegenüber News5 schilderte ein Passagier des Fliegers nun, wie er das Geschehen auf dem Flug wahrnahm. Zunächst habe er einen "ganz normalen" Rückflug erlebt, bis plötzlich ein griechischer Kampfjet neben dem Airliner aufgetaucht sei. "Da haben wir gedacht: 'was ist los?' Keiner hat was gewusst", so der Passagier. Der Pilot der Maschine habe sich anschließend an die Passagiere gewandt und gesagt, dass man sich keine Sorgen machen solle. Im Anschluss sei die Lage wieder "normal" gewesen und die Passagiere hätten lediglich Bilder gemacht - bis das Flugzeug erneut Gesellschaft bekam: " Auf einmal kommt ein Eurofighter mit einem Deutsche-Luftwaffe-Zeichen", berichtet der Passagier. In der Folge habe im Airliner eine "komische Stimmung" geherrscht, während über die Gründe für die besorgniserregende Situation diskutiert wurde - sogar eine Flugzeugentführung zog der Passagier nach eigenen Angaben in Betracht.
Nach der Landung habe man zunächst weiter im Flugzeug ausharren müssen - wobei die Passagiere auch die Einsatzkräfte auf der Landebahn bemerkten. Nach rund anderthalb Stunden durften sie den Flieger schließlich verlassen - die Polizei hatte mittlerweile festgestellt, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt hatte. "Wenn es ein Ernstfall gewesen wäre, dann hätte ich die Hosen voll gehabt", resümiert der Passagier.
Update vom 13.10.2026, 14.20 Uhr: Alarm am Airport Nürnberg - Flugbetrieb läuft wieder
Ein vermeintlicher Entführungsalarm in einem Ferienflieger hat den Flughafen Nürnberg am Dienstagmittag zwischenzeitlich lahmgelegt. Nach der Entwarnung wird der Flugbetrieb dort jedoch wieder aufgenommen.
Seit etwa 13.30 Uhr können Flugzeuge am Airport wieder starten und landen, so ein Sprecher des Flughafens vor Ort. Der Flughafen war kurz vor der Landung einer Maschine, die von der griechischen Insel Korfu kam, gegen 12.15 Uhr gesperrt worden.
Polizei gibt Entwarnung nach Kontakt mit Crew
Nachdem aus dem Flugzeug ein Code für einen Entführungsfall gesendet worden war, sperrte die Polizei das Gelände. Spezialkräfte kamen zum Einsatz. Nach der Kontaktaufnahme mit der Crew im gelandeten Flieger gab die Polizei jedoch schnell Entwarnung.
Update vom 13.10.2026, 13.34 Uhr: Notfall in Flieger? Polizei gibt Entwarnung
Nach einem Alarm wegen eines möglichen Notfalls in einem von der griechischen Insel Korfu kommenden Flugzeugs am Nürnberger Flughafen hat die Polizei Entwarnung gegeben. "Die Überprüfungen vor Ort haben ergeben, dass keine Gefahr besteht", teilte die Polizei am Dienstagmittag (13. Oktober 2026) mit.
Die Ermittlungen zur Ursache des Alarms sind im Gange. Zunächst nannten die Ermittler keine Einzelheiten. "Die Passagiere sind noch drin", sagte ein Polizeisprecher kurz nach der Entwarnung. "In dem Flugzeug ist alles in Ordnung. Den Passagieren geht es gut, den Piloten geht es gut." Der Flughafen in Bayerns zweitgrößter Stadt wurde gesperrt, nachdem eine mögliche Luftnotlage eines Linienfliegers, der von der griechischen Insel Korfu kam, gemeldet worden war. Ein Flughafensprecher erklärte, dass der Flieger sicher gelandet sei.
Spezialkräfte an Einsatz am Nürnberger Flughafen beteiligt. Passagiere vorerst weiter an Bord
Nach Informationen der dpa hatte es zuvor einen Notfallcode gegeben. Eurofighter waren laut dem Flughafensprecher im Einsatz, um die Maschine zu begleiten. Diese hätten jedoch inzwischen wieder abgedreht. Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung begleiteten die Kampfjets des taktischen Luftwaffengeschwaders 74 im bayerischen Neuburg an der Donau das Flugzeug im deutschen Luftraum. Dort stehen rund um die Uhr täglich zwei Eurofighter als sogenannte Alarmrotte bereit.
Die Passagiere des Flugzeugs befanden sich nach Polizeiangaben nach der Landung zunächst weiterhin im Flieger. "Wir überprüfen, ob an und in dem Flieger alles in Ordnung ist", erklärte ein Polizeisprecher zum Vorgehen der Einsatzkräfte. Details zu den Einsatzzahlen wollte er nicht nennen, es seien jedoch Spezialkräfte beteiligt gewesen.
Update vom 13.10.2026, 12.47 Uhr: Flugzeug in Nürnberg gelandet – Eurofighter im Einsatz
Nach der Sperrung des Nürnberger Flughafens wegen einer möglichen Notlage ist laut neuesten Informationen ein Flugzeug aus Korfu sicher dort gelandet.
Der Airport bleibe aber vorerst gesperrt und der Polizeieinsatz laufe weiter, sagte ein Flughafensprecher. Er bestätigte zudem, dass Eurofighter den von der griechischen Insel kommenden Flieger vor der Landung begleitet hatten. Sie hätten inzwischen aber wieder abgedreht.
Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar. Eine Luftnotlage ist weiterhin nicht bestätigt. Wie viele Einsatzkräfte den Flughafen abriegelten, konnte ein Sprecher der Polizei zunächst nicht sagen. Die Ermittlungen zur Ursache laufen.
Zu dem Polizeieinsatz kam es kurz vor der Landung eines Flugs von der griechischen Insel Korfu. Ein Flughafensprecher sagte, der Flieger sei sicher gelandet. Nach dpa-Informationen hatte es zuvor einen Notfallcode gegeben.
Am frühen Morgen hatte es bereits eine mögliche Drohnensichtung am Flughafen Nürnberg gegeben. Ob die beiden Vorfälle in Zusammenhang stehen, war zunächst unklar.
Meldung vom 13.10.2026, 12.38 Uhr: Flughafen Nürnberg ist gesperrt – "unbestätigte Luftnotlage"
Die Polizei hat den Flughafen in Nürnberg abgeriegelt. "Wir gehen von einer mutmaßlichen Luftnotlage aus. Diese ist aber noch unbestätigt", sagte ein Polizeisprecher. Wie viele Einsatzkräfte den Flughafen absperrten, konnte er zunächst nicht mitteilen.
Der Polizeieinsatz ereignete sich kurz vor der Landung eines Fluges von der griechischen Insel Korfu. Dieser war planmäßig für eine Landung in Nürnberg um 12.15 Uhr vorgesehen. Bereits in der Nacht auf Dienstag kam es zu einem großen Polizeieinsatz am Airport - sechs verspätete Flüge waren die Folge. Hintergrund war eine vermutete Drohnensichtung durch mehrere Piloten - gefunden wurde bisher nichts.
Bei einer Luftnotlage handelt es sich laut dem Deutschen Aero-Club dann, "wenn das Flugzeug oder seine Insassen in unmittelbarer Gefahr sind und sofortige Hilfe nötig ist. Das kann ein Ausfall oder Brand des Triebwerks, eine Kollision mit einem anderen Flugzeug, blockierte Steuerung oder der Ausfall des Piloten sein."