"Ein Jahr nicht gut geschlafen": TV-Star wechselt vom ZDF zu RTL - und erhebt schwere Vorwürfe

1 Min
TV-Koch Sebastian Lege wechselt vom ZDF zu RTL - und erhebt schwere Vorwürfe
Sebastian Lege steht künftig bei RTL vor der Kamera.
Sebastian Lege wird künftig exklusiv für die RTL-Gruppe vor der Kamera stehen.
RTL

Sebastian Lege verlässt das ZDF und wechselt zu RTL. Vor seinem Abschied am Jahresende findet der TV-Koch aber noch einmal überraschend harte Worte für seinen aktuellen Arbeitgeber.

Das ZDF präsentiert in den kommenden Wochen neue Episoden seiner Serie "besseresser" mit Sebastian Lege. Ab dem 21. Oktober startet die zweite Staffel von "besseresser goes Schule", wie der Sender bekanntgab. Ab dem 9. Dezember folgt die "besseresser"-Challenge, die laut Senderangaben gemeinsam mit Lege entwickelt wurde. Im Dezember endet dann die Kooperation.

Leges Vertrag läuft nach Angaben des ZDF zum 31. Dezember aus - auf seinen ausdrücklichen Wunsch, wie es vom ZDF hieß. Der TV-Koch wechselt zu RTL. Die Marke "besseresser" plant das ZDF ohne Lege fortzuführen und weiterzuentwickeln. Die Gründe für die Trennung werden unterschiedlich dargestellt.

TV-Koch Lege attackiert ZDF - "war tief frustriert"

Er habe den Menschen mehr Informationen über ihre alltägliche Ernährung geben und auch positive Beispiele sowie lokales Handwerk unterstützen wollen, erklärte Lege. "Das wurde mir vom Sender verwehrt. Irgendwann war ich tief frustriert und auch richtig traurig. Ich habe ein Jahr nicht gut geschlafen", äußerte er gegenüber der "Bild". Zudem habe er negative Aspekte dramatisieren sollen. Geld habe bei seinem Wechsel keine bedeutende Rolle gespielt. Das ZDF weist die Kritik zurück.

Den Vorwurf, Lege habe keine Möglichkeiten gehabt, das Format weiterzuentwickeln, könne man nicht nachvollziehen, teilte der Sender mit. Das ZDF betont, dass das Format mit Lege kontinuierlich weiterentwickelt worden sei: von "Die Tricks der Lebensmittelindustrie" über "Lege packt aus" bis zu "besseresser goes Schule". Man hätte die Zusammenarbeit gerne "zu angemessenen Konditionen" fortgesetzt, so das ZDF.