Sattelzug schiebt Kleintransporter 20 Meter vor sich her - Fahrer geht auf Opfer mit Hammer los

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Der Fahrer eines Sattelzuges hat auf einem Parkplatz auf der A9 einen Unfall gebaut. Darauf aufmerksam gemacht, wurde der Mann äußerst aggressiv und bedrohte den Geschädigten auch noch mit einem Hammer.

Zu einer Unfallflucht mit Bedrohung kam es nach Angaben der Verkehrspolizeiinspektion Feucht. Der Vorfall ereignete sich demnach am Donnerstagmittag (27. Juni 2024) auf der A9 zwischen Feucht und Brunn.

Ein 59-jähriger Kraftfahrer fuhr mit seinem Kleintransporter von der A9 in Richtung München und am Parkplatz Brunn ab, um eine Pause einzulegen. Vor ihm befand sich ein Sattelzug, der ebenfalls am Parkplatz Brunn abfuhr. Da der unbekannte Fahrer des Sattelzugs einparken wollte, fuhr er einige Meter rückwärts und kollidierte mit der Front des hinter ihm wartenden Kleintransporters.

Sattelzugfahrer baut Unfall und bedroht Geschädigten anschließend mit Hammer

Durch die Kraft des rückwärtsfahrenden Sattelzugs wurde der Kleintransporter circa 20 Meter nach hinten geschoben, ehe der Sattelzug stoppte. Der 59-Jährige stieg im Anschluss aus und wollte den Sattelzugfahrer auf den Unfall aufmerksam machen. Der Fahrer jedoch reagierte gleich sehr aggressiv und lief drohend mit einem Hammer auf den 59-Jährigen zu. Dieser flüchtete in seinen Kleintransporter und versperrte die Türen.

Der unbekannte Sattelzugfahrer ging daraufhin zu seinem Fahrzeug zurück und setzte seine Fahrt fort. Glücklicherweise konnte der 59-Jährige noch Bilder vom Sattelzug und dessen Kennzeichen fertigen, sodass die Spedition ausfindig gemacht werden konnte. Der unbekannte Fahrer konnte im Bereich Weißenburg von den dortigen Polizeibeamten angehalten und vernommen werden.

Die Ermittlungen dauern an. Der Unfallverursacher muss nun mit einem Strafverfahren wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Bedrohung rechnen. Der Sachschaden beträgt circa 5000 Euro, beide Beteiligten blieben unverletzt.

Vorschaubild: © sky_diez/Adobe Stock (Symbolbild)