Ab in die Freiheit: Tiergarten Nürnberg wildert drei Alpensteinböcke aus

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Foto: Stadt Nürnberg/Tiergarten
Foto: Stadt Nürnberg/Tiergarten

Der Naturpark Nürnberg hat drei Alpensteinböcke ausgewildert. Die Tiere werden jetzt noch zwei Jahre beobachtet.

Mit den Begriffen Zoo und Tierpark verbinden die meisten Menschen Gitter, Zäune und Gefangenschaft. Aber das geht auch anders. Am Dienstag, 26. Juni 2018, hat der Tiergarten der Stadt Nürnberg gemeinsam mit dem Alpenzoo Innsbruck insgesamt fünf in den beiden Zoos aufgewachsene Alpensteinböcke im Hochgebirgsnaturpark Zillertaler Alpen ausgewildert.


Aus dem Tiergarten Nürnberg wurden drei einjährige Alpensteinböcke, zwei Weibchen und ein Männchen, ausgewildert. Es ist bereits das dritte Jahr, in dem der Tiergarten Alpensteinböcke in den Zillertaler Alpen in die Natur entlässt. Davor wilderte der Tiergarten Nürnberg über zehn Jahre hinweg Alpensteinböcke im Nationalpark Hohe Tauern aus. Durch diese Auswilderung wird der Bestand an freilebenden Alpensteinböcken gestützt und deren genetische Vielfalt verbreitert.

Bevor die Steinböcke aus ihren Transportkisten in der Nähe der Berliner Hütte hoch oben in den Zillertaler Alpen gelassen wurden, erhielten zwei Tiere für ein Monitoring, darunter Rosi aus dem Tiergarten Nürnberg, je einen Sender um den Hals. Dieser wird rund zwei Jahre lang die Bewegungsdaten der Tiere aufzeichnen und festhalten, wo sich Rosi bevorzugt aufhält.
Obwohl sich die Steinböcke aus Nürnberg und Innsbruck zuvor nicht kannten, blieben sie nach der Auswilderung als Rudel zusammen.

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