In Wrack eingeklemmt: Autofahrer nach Unfall auf A3 lebensgefährlich verletzt

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Schwerer Unfall auf A3 zwischen Erlangen und Nürnberg: Die Autobahn musste danach voll gesperrt werden.
Schwerer Unfall auf A3 bei Nürnberg mit zwei Verletzten
NEWS5/Oßwald
Schwerer Unfall auf A3 bei Nürnberg mit zwei Verletzten
Nach einem schweren Zusammenstoß musste die A3 bei Nürnberg mehrere Stunden lang gesperrt werden.
Schwerer Unfall auf A3 bei Nürnberg mit zwei Verletzten
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Schwerer Unfall auf A3 bei Nürnberg mit zwei Verletzten
Nach einem schweren Zusammenstoß musste die A3 bei Nürnberg mehrere Stunden lang gesperrt werden.
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Bei einem Verkehrsunfall auf der A3 in Fahrtrichtung Regensburg wurde am Mittwochabend (19. Januar 2022) ein 61-Jähriger in seinem Fahrzeug eingeklemmt und lebensbedrohlich verletzt.

Die Verkehrspolizeiinspektion Erlangen berichtet, wie es zu dem Unfall auf der A3 am Mittwochabend (19. Januar 2022) kam: Gegen 21.30 Uhr war ein 61-jähriger Erlanger auf der mittleren Fahrspur unterwegs. Circa einen Kilometer vor der Anschlussstelle Nürnberg-Nord waren vor ihm auf der rechten und mittleren Fahrspur Sattelzüge unterwegs. Um diese zu überholen, wechselte er auf die linke Fahrspur. Dabei übersah er vermutlich einen dort schon fahrenden 37-Jährigen aus dem Landkreis Nürnberger Land.

Der 37-Jährige* war nach eigenen Angaben mit rund 180 km/h unterwegs und konnte nicht mehr vermeiden, dass er mit hoher Wucht in das Heck des Erlangers prallte. Dessen Fahrzeug wurde durch den Anstoß quer über alle drei Fahrspuren geschleudert, prallte in die Außenschutzplanke und blieb erheblich deformiert auf der Standspur liegen. Die Trümmer der Unfallfahrzeuge waren über die gesamte Breite der Autobahn verteilt.

61-Jähriger bei A3-Unfall lebensbedrohlich verletzt - Zustand mittlerweile stabilisiert

Der 61-Jährige musste von der Feuerwehr Erlangen aus dem Wrack befreit werden. Der Notarzt stellte lebensbedrohliche Verletzungen fest. Inzwischen hat sich der Zustand des Verletzten aber stabilisiert. Der 37-Jährige wurde leicht verletzt, kam aber zur Sicherheit ebenfalls in eine Klinik.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger zur Klärung des Unfallherganges hinzugezogen. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt. Zur Unfallaufnahme und für die Aufräumarbeiten war die A 3 in Fahrtrichtung Regensburg für fünfeinhalb Stunden komplett gesperrt und der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Erlangen-Tennenlohe ausgeleitet.

Hinweis: In einer früheren Version hatten wir fälschlicherweise geschrieben, dass der 61-Jährige im hinteren Fahrzeug unterwegs war. Das war nicht korrekt: Der 61-Jährige fuhr vorne, von hinten kam ein 37-Jähriger mit rund 180 km/h angefahren.