Doppelhaushälfte brennt lichterloh - Feuerwehr mit ungewöhnlicher Maßnahme

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Der Brand einer Doppelhaushälfte in Emskirchen stellte die Feuerwehr vor besondere Herausforderungen. Eine Seniorin wurde bei dem Feuer verletzt.

Am frühen Dienstagnachmittag (10. März 2026) führte der Brand eines Doppelhauses in Emskirchen (Lkrs. Neustadt a. d. Aisch) zu einem Feuerwehr- und Polizeieinsatz. Eine Anwohnerin erlitt eine Rauchgasvergiftung. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Davon berichtete das Polizeipräsidium Mittelfranken am Mittwoch.

Ein Zeuge meldete gegen 14 Uhr beim Notruf der Polizei Mittelfranken den Brand des Dachstuhls einer Doppelhaushälfte in der Mozartstraße. Als Polizei und Feuerwehr eintrafen, stand der Dachstuhl beider Doppelhaushälften in Flammen und es war eine starke Rauchentwicklung erkennbar. Die Feuerwehr brachte das Feuer unter Kontrolle und löschte den Brand.

Verletzter bei Feuer in Emskirchen - Feuerwehr muss Baum fällen

Der Löscheinsatz stellte die Feuerwehr vor besondere Herausforderungen. Laut einem Sprecher der Feuerwehr war die Zufahrt zu dem brennenden Gebäude sehr eng und nur mühsam mit der Drehleiter erreichbar. Schließlich mussten die Einsatzkräfte zu einer ungewöhnlichen Maßnahme greifen. In der Einfahrt "musste erst noch ein Baum gefällt werden, um die Drehleiter auch wirklich entsprechend arbeiten lassen zu können", erläutert Rainer Weiskirchen, Pressesprecher der Feuerwehren Landkreis Neustadt Aisch/Bad Windsheim, gegenüber der Nachrichtenagentur News5.

Eine 74-jährige Anwohnerin erlitt durch den Brand eine Rauchgasvergiftung und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Höhe des Sachschadens wird derzeit auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt.

Was das Feuer ausgelöst hat, ist noch unklar und nun Gegenstand der Ermittlungen des zuständigen Fachkommissariats der Ansbacher Kriminalpolizei.

Vorschaubild: © NEWS5 / David Oßwald (NEWS5)