Der Innerortsbereich von Altenkunstadt stand am Samstag ganz im Zeichen des 18. Obermain-Radsport-Kriteriums, das der RV Concordia veranstaltete. Dabei machte auch der Lichtenfelser Nick Möller positiv auf sich aufmerksam.
Aufgrund mehrerer Radsportveranstaltungen und Meisterschaften an diesem Wochenende hielt sich das Starterfeld diesmal in Grenzen. Dennoch tat dies der Stimmung keinen Abbruch, als RVC-Vorsitzender Hans Werner Schuster zusammen mit Geschäftsführer Walter Limmer von Limmer & Söllner, einem der Hauptsponsoren, die Veranstaltung eröffnete.

Die U15 bestreitet erstes Rennen

Den Anfang machten die Talente der U15, die 20 Runden zu absolvieren hatten. Nachdem der RSC Kelheim mit einer ganz starken Mannschaft angereist war, machte dieses Team auch die Entscheidung unter sich aus.
Es siegte Oscar Uhlig, vor Henri Uhlig und Linus Rosner (alle Kelheim).
Beim Jedermann-Rennen für Radsportinteressierte ab 16 Jahre waren Fahrer aus Gera, über Meiningen, Hildburghausen, den Frankenwald, Trieb, Nürnberg bis nach Oberbayern am Start. Es siegte schließlich Christian Rose vom RC Gera 92 vor Georg Wechselberger vom RVN Freising und Thomas Schmalz (SV Werra 07 Hildburghausen). Die einzige Frau in diesem Fahrerfeld, Bianca Bernhard vom ASC Kronach-Frankenwald belegte einen guten Mittelplatz, während Heinrich Hofmann vom RVC Trieb in die Rennentscheidung nicht entscheidend eingreifen konnte.

Routiniers zeigen ihr Können

In der Klasse der Senioren 2, 3 und 4 waren viele Routiniers am Start, deren Namen noch in guter Erinnerung sind. Nach 40 Runden fuhr in überzeugender Manier Viktor Slavik vom KMO Cycling Master-Team als Erster über die Ziellinie. Es folgte Holger Hauser vom RMV Concordia Strullendorf und Martin Hofacker TSC Mars-Rotweiß Frankfurt.

Sieben Fahrer setzen sich ab

Alle Radsportfreunde fieberten dann dem Rennen der Eliteklasse entgegen, in deren Feld sich auch Fahrer der A-/B- und C-Klasse befanden. Sie hatten 60 Runden in Altenkunstadt zu absolvieren. Ausreißer fing das Feld zu Beginn schnell wiederein. Etwa Mitte des Rennens setzte sich dann eine Spitzengruppe mit sieben Fahrern ab, die ihren Vorsprung vom Hauptfeld auf fast eineinhalb Minuten ausbaute. Bis zur 40. Runde hielten die Ausreißer ihren Vorsprung, ehe das Verfolgerfeld alle Kräfte mobilisierte und bis auf Sichtweite heranfuhr. Allerdings blieb dies nur von kurzer Dauer, denn die sieben Führenden waren sich dann einig und wechselten sich in der Führungsarbeit ab. Jedenfalls machten sie mächtig Dampf und bauten ihren Vorsprung wieder aus. Erfreulich für alle heimischen Radsportfreunde, dass das Altenkunstadter Eigengewächs, wie es der Kommentator des Kriteriums, Helmut Dorsch, bezeichnete, der Lichtenfelser Nick Möller, immer Kontakt zur Spitzengruppe hielt und sich positiv in Szene setzte. Dabei war auf der Zielgerade immer dann für besondere Spannung gesorgt, wenn die Geld- und Punkteprämien vergeben wurden.

Nick Möller knapp geschlagen Vierter

Als nach 60 Rennrunden, die in einer Zeit von 85:31 Min. und somit mir einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42,10 km/h absolviert wurden, die Zielflagge fiel, hatte Thomas Lienert (Team Jäger und Keppel-Wipotec aus Landau) 35 Punkte auf seinem Konto, womit ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen war. Auf Platz 2 kam der Nürnberger Benjamin Korndörfer (Team Falk Pantera-Marin, 27 Punkte), vor Alexander Loos (RC Radl-Express Feucht, 25 Punkte). Nick Möller vom Veloclub Ratisbona verpasste mit 23 Zählern äußerst knapp einen Podestplatz und wurde als bester Fahrer seines Regensburger Teams Vierter.
Die Sieger ehrten die Dritte Bürgermeisterin Almut Schuhmann, RVC-Vorsitzende Hans Werner Schuster und Geschäftsführer Walter Limmer. Sie bedankten sich bei den vielen fleißigen Helfern insbesondere auch der Feuerwehr dem BRK und MHD und letztlich auch denjenigen Spendern und Gönner, die das Obermain-Radsport-Kriterium wieder mit Zuwendungen unterstützt hatten. dr