Das Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 8 geht in Ebensfeld auf die Zielgerade zu. Nur noch der Fahrstuhl fehlt, der einen behindertengerechten Zugang zur Haltestelle am Bahnhof ermöglichen soll.
Seit Anfang September stehen den Reisenden die Haltestellen in Ebensfeld, Zapfendorf, Ebing und Breitengüßbach wieder zur Verfügung. Ursprünglich waren diese Stationen für den barrierefreien Ausbau nicht vorgesehen, da sie von jeweils unter 1000 Ein- und Aussteigern pro Tag genutzt werden.

Erst nachdem für die Bauarbeiten das Baurecht erteilt wurde, sagte der Bund einer Finanzierung des barrierefreien Ausbaus zu. Somit muss die Nachrüstung mit Aufzügen planrechtlich gesondert vom ursprünglichen Ausbau betrachtet werden.


Aufzüge funktionieren bereits

Der Aufzug in Ebensfeld an sich ist funktionsfähig. Das bestätigt auch Kurt Hammer (SPD), Seniorenbeauftragter der Gemeinde. "Die Aufzüge sind mechanisch in Ordnung."

Doch zu ihrer Inbetriebnahme sind Notrufmelder zwingend erforderlich. Damit können Benutzer im Falle einer Störung um Hilfe rufen.


Notrufmelder werden überprüft

Diese Notrufmelder sind aktuell noch nicht eingebaut, sagt Anton Knapp, Pressesprecher der Deutschen Bahn. "Die Leitung vom Notrufmelder zum Sicherheitsdienst muss noch überprüft werden." Erst wenn das abgeschlossen ist, kann der Fahrstuhl genutzt werden. Wann das sein wird? Nach derzeitigem Stand erst Anfang 2017, bestätigt Antona Knapp.


Kein Datum aber Zeitraum

Aber eine Garantie dafür könne er nicht geben - auch ein genaues Datum könne er nicht nennen. Kurt Hammer hofft aber, dass im Januar oder Februar bereits die ersten Fahrgäste den Lift nutzen können. Auch Bürgermeister Bernhard Storath (CSU) rechnet mit einem schnellen Abschluss der Arbeiten.