Die Staatsanwaltschaft Trier hat die Auslieferung eines 19-Jährigen beantragt. Er soll während eines Urlaubs auf Kap Verde drei Familienmitglieder getötet haben.
Im Fall eines 19-jährigen Deutschen, der seine Familie während eines Urlaubs auf Kap Verde getötet haben soll, wird weiter ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Trier leitet nach eigenen Angaben gegen den jungen Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Totschlags in drei Fällen. Der 19-Jährige wohnte demnach zuletzt in der Eifel und damit im Zuständigkeitsbereich der Trierer Staatsanwaltschaft.
Der junge Mann war in Lissabon unter Mordverdacht verhaftet worden. Er steht nach Angaben der portugiesischen Polizei im Verdacht, am Dienstag (23. Dezember 2025) vergangener Woche seinen Vater, dessen Ehefrau und die Stieftochter während eines Urlaubs auf der Insel São Vicente mit einer Stichwaffe getötet zu haben. Die staatliche portugiesische Nachrichtenagentur Lusa berichtete unter Berufung auf die Polizei in Kap Verde, er leide unter einer psychischen Erkrankung. Die Inselgruppe befindet sich vor der Westküste Afrikas und war früher eine portugiesische Kolonie.
Staatsanwaltschaft Trier hat Auslieferung beantragt
Laut der Staatsanwaltschaft Trier stammt der 19-Jährige aus einer früheren Ehe seines Vaters. Die getötete Familie stammt demnach nicht aus Rheinland-Pfalz, der mutmaßliche Täter habe jedoch zuletzt in der Eifel gelebt. Die Staatsanwaltschaft habe seine Auslieferung beantragt.
Die Ermittlungen am Tatort werden den Angaben zufolge von den kapverdischen Behörden geleitet. Zur Aufklärung des Sachverhalts habe die Staatsanwaltschaft Trier ein Rechtshilfeersuchen an sie gerichtet. Weitere Auskünfte könnten zurzeit nicht erteilt werden, da dies die weiteren Ermittlungen gefährden würde, hieß es.
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