Schießübung bei voller Fahrt auf A9 - 22-Jähriger hätte "einmal mehr nachdenken" sollen

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Ein 22-Jähriger feuerte an Silvester eine Schreckschusspistole aus einem Auto auf der A9 ab. Eine anschließende Kontrolle zog eine Anzeige mit sich.

Am Mittwochnachmittag (31. Dezember 2025) ist ein 22-Jähriger mit einer Schusswaffe auf der A9 bei Berg (Landkreis Hof) erwischt worden. 

Der junge Mann war zusammen mit drei Bekannten in einem Seat auf dem Weg zum Jahreswechsel auf der A9 unterwegs. Um 13.40 Uhr sei der Fahrer laut Verkehrspolizei Hof auf die Idee gekommen, als Beifahrer aus dem geöffneten Fenster einen Schuss aus einer Schreckschusspistole abzufeuern. Ein 21-jähriger Autofahrer, der unmittelbar hinter dem Seat unterwegs war, beobachtete den Vorfall und wählte umgehend den Notruf. Eine Streife hielt den Seat schließlich im Bereich der Landesgrenze nach Thüringen an und kontrollierte die Insassen. 

Die Waffe fanden die Beamten in einem Waffenkoffer im Fußraum der Beifahrerseite. Die jungen Erwachsenen gaben an, damit ins neue Jahr schießen zu wollen. Da keiner der Insassen eine waffenrechtliche Erlaubnis zum Führen der Pistole besaß, stellte die Streife die Pistole sicher. 

Gegen den mutmaßlichen Schützen wurde zudem eine Strafanzeige nach dem Waffengesetz aufgenommen. Der 22-Jährige hätte "einmal mehr nachdenken" sollen, so die Verkehrspolizei.

Vorschaubild: © pixabay,com (Symbolbild)