Die Nachricht sorgte für Entsetzen: Ein Mann lockte eine 6-Jährige aus einem Freizeitbad und missbrauchte sie. Nun hat das Gericht ein Urteil gefällt.
Update vom 04.03.2026: Sechsjährige missbraucht - Urteil im Rulantica-Fall gesprochen
Nach dem Weglocken und sexuellen Missbrauch eines Mädchens aus dem südbadischen Erlebnisbad Rulantica ist ein Mann vom Landgericht Freiburg zu vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Nach eigenen Angaben hatte er das damals 6-jährige Mädchen im Sommer 2025 aus dem Bad des Europa-Parks in Rust gelockt und missbraucht.
Der 31-Jährige soll das Mädchen im Bad angesprochen und ihm Hilfe angeboten haben. Dann führte er das Kind laut Gericht aus dem Bad und in ein nahes Maisfeld, um es zu missbrauchen. Als es sich dort immer wieder wehrte, warf der Mann das Kind in ein Gebüsch an einer Straße und ließ es allein zurück.
Mädchen sei "als Zufallsopfer aus dem Leben gerissen worden"
Erst Stunden später wurde das Mädchen demnach mehrere Kilometer vom Bad entfernt entdeckt – verletzt, verängstigt und nur mit Bikini und Badeschlappen bekleidet. Dem Angeklagten wurde unter anderem sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen. Für die Eltern ist der Fall noch lange nicht vorbei. "Sie empfinden es so, dass ihre Tochter und sie lebenslang bestraft sind", sagte ihr Anwalt. "Da ist noch eine ganze Menge therapeutische Hilfe notwendig." Das Mädchen sei "als Zufallsopfer aus dem Leben gerissen worden".
Auch der Richter stellte heraus: "Die Geschädigte leidet bis heute erheblich unter der Tat." Früher lebensfroh und zutraulich, sei sie nun ausgeprägt ängstlich, habe ihre kindliche Unbeschwertheit verloren. Der Vater sei seit der Tat arbeitsunfähig, die Familie habe starke finanzielle Sorgen.
Vor dem Landgericht hatte der Rumäne zum Prozessauftakt die Vorwürfe eingeräumt. "Ich bereue sehr, dass das geschehen ist. Ich kann mir auch nicht erklären, wie es dazu kommen konnte", hatte er über seinen Anwalt erklären lassen. Nach dem Missbrauch war der Mann untergetaucht und eine Woche später in seiner osteuropäischen Heimat festgenommen worden. Beamte identifizierten ihn anhand von Zeugen und Videoaufnahmen, die der Europa-Park als Betreiber von Rulantica zur Verfügung gestellt hatte.
Scharfe Kritik am Europa-Park
Der Europa-Park teilte auf Anfrage mit, man äußere sich nicht zu laufenden Gerichtsverfahren. Nach der Tat seien die Sicherheitsvorkehrungen verschärft worden. Unter anderem werden Eltern nun stärker sensibilisiert, sie können zudem ein Armband mit ihrer Telefonnummer für ihre Kinder bekommen. Laut Europa-Park wurden auch die Kontrollen beim Ein- und Auslass erweitert.
Gleich mehrfach hätten die Eltern nach dem Verschwinden ihrer jungen Tochter an jenem August-Abend das Personal des Bades um Hilfe gebeten - erfolglos, sagte der Vater im Prozess aus. Auf die Bitte, die Polizei zu rufen, habe er nur die Antwort bekommen: "Das können Sie selbst machen." Auch die Security und die Kasse am Ausgang wurden nach Aussage der Eltern nicht alarmiert.
Update vom 10.02.2026: Eltern erheben Vorwürfe gegen Europa-Park
Nach dem mutmaßlichen Verschwinden und sexuellen Missbrauch eines Mädchens aus dem südbadischen Erlebnisbad Rulantica erheben die Eltern schwere Vorwürfe gegen den Europa-Park. Wiederholt hätten sich die Eltern nach dem Verschwinden ihrer jungen Tochter an jenem Augustabend an das Personal des Bades gewandt und um Hilfe gebeten, sagte Rechtsanwalt Thorsten Schulte-Günne, der das Kind im laufenden Prozess in der Nebenklage gegen den mutmaßlichen Täter vertritt. Der Europa-Park teilte auf Anfrage mit, man äußere sich nicht zu laufenden Gerichtsverfahren.
Es seien weder Durchsagen gemacht worden noch habe die Aufsicht die Videoaufnahmen gesichtet oder die Security alarmiert, sagte Schulte-Günne der Deutschen Presse-Agentur. Auch die Kasse am Ausgang sei nicht informiert worden. So habe es dem angeklagten mutmaßlichen Täter gelingen können, das Bad mit der Sechsjährigen zu verlassen.
"Hätte das Personal seine Pflichten nicht verletzt, wäre es möglicherweise gar nicht erst zu der Tat gekommen", sagte Schulte-Günne am Rande des Prozesses.
Angeklagter: "Bereue sehr, dass das geschehen ist"
Vor dem Landgericht Freiburg hatte der angeklagte 31-Jährige am Montag gestanden, das Mädchen aus dem Erlebnisbad gelockt und in einem Maisfeld sexuell missbraucht zu haben. "Ich bereue sehr, dass das geschehen ist. Ich kann mir auch nicht erklären, wie es dazu kommen konnte", ließ der Rumäne über seinen Anwalt erklären. Zu Details und offenen Fragen will er sich im Laufe des Prozesses äußern.
Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Kammer hatten sich zuvor auf einen Strafrahmen verständigt. Wahrscheinlich ist nun laut dem Vorsitzenden Richter eine Haftstrafe zwischen mindestens drei Jahren und neun Monaten sowie höchstens vier Jahren und neun Monaten Gefängnis. Den Eltern des Opfers wurde zum Schutz des Kindes eine Aussage hinter verschlossenen Türen gestattet.
Der Fall sorgte im Sommer 2025 bundesweit für Entsetzen: Das Mädchen wurde Stunden später mehrere Kilometer entfernt in einem Wald entdeckt – verletzt und nur mit Bikini und Badeschlappen bekleidet. Dem Angeklagten wird unter anderem sexueller Missbrauch von Kindern, sexuelle Nötigung und versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Nach dem Vorfall hatte der Europa-Park Sicherheitsmaßnahmen angekündigt.
Update vom 09.02.2026: Beschuldigter legt Geständnis ab
Im Verfahren um den mutmaßlichen sexuellen Missbrauch eines Kindes im südbadischen Rust hat ein beschuldigter Mann ein Geständnis abgelegt. Er soll ein sechsjähriges Mädchen aus dem Erlebnisbad Rulantica herausgelockt und in einem Maisfeld sexuell missbraucht haben. "Ich bereue sehr, dass das geschehen ist", ließ der 31-Jährige vor dem Landgericht in Freiburg über seinen Anwalt mitteilen.
"Ich kann mir auch nicht erklären, wie es dazu kommen konnte." Zuvor hatten sich Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Kammer auf einen Strafrahmen für den Mann geeinigt. Wahrscheinlich ist nun eine Freiheitsstrafe zwischen mindestens drei Jahren und neun Monaten sowie höchstens vier Jahren und neun Monaten Gefängnis, sagte der vorsitzende Richter.
Zu Einzelheiten und Fragen will sich der Angeklagte erst zu einem späteren Zeitpunkt äußern. Die Eltern des Mädchens sagten zum Schutz des Kindes hinter verschlossenen Türen aus.
Der Fall hatte im vergangenen Sommer bundesweit Entsetzen hervorgerufen: Der Mann soll das Kind aus dem Schwimmbad herausgelockt und sexuell missbraucht haben. Erst Stunden später wurde das Kind mehrere Kilometer entfernt in einem Wald gefunden - verletzt und nur mit Bikini und Badeschlappen bekleidet. Dem Angeklagten wird unter anderem sexueller Missbrauch, sexuelle Nötigung und versuchte gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt.
Update vom 16.08.2025: Mädchen (6) aus Freizeitbad in Wald gelockt und missbraucht - Eltern aus Augen verloren
Nach der Verhaftung des Verdächtigen im Fall des mutmaßlichen Missbrauchs eines kleinen Mädchens aus dem Freizeitbad Rulantica in Südbaden ist noch unklar, wo der 31-Jährige festgenommen wurde. "Derzeit liegen keine näheren Details zu der Festnahme in Rumänien vor", teilte die Polizei mit. Nach dem Rumänen war mit internationalem Haftbefehl gefahndet worden.
Ihm wird vorgeworfen, das sechs Jahre alte Kind am vergangenen Samstag (9. August 2025) aus dem Bad heraus in einen Wald gelockt und sexuell missbraucht zu haben. Das hilflose Mädchen war fünf Kilometer entfernt vom Schwimmbad entdeckt worden.
Erst Tage nach der mutmaßlichen Tat war die Polizei auf die Spur des Mannes gekommen. Das liege unter anderem an der Menge der Bilder, die erst nach und nach hätten ausgewertet werden können, hatte ein Polizeisprecher gesagt. Der Verdächtige, der nach Angaben der Polizei in der Region wohnt und an dem Samstag das Bad besucht hatte, war nach der Tat durch Überwachungsvideos identifiziert worden. Der Europa-Park hatte diese als Betreiber bereitgestellt.
Zusammenarbeit mit rumänischen Behörden
In Zusammenarbeit mit den rumänischen Sicherheitsbehörden gelang den deutschen Behörden nun der Ermittlungserfolg. Gegen den Mann war ein Haftbefehl wegen Verdachts des sexuellen Missbrauchs eines Kindes erlassen worden. Er sei in den späten Abendstunden am Freitag festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Wann er nach Deutschland ausgeliefert werden könnte, war zunächst unklar.
Am Tattag hatte die Sechsjährige in dem Bad ihre Eltern aus den Augen verloren. Der Mann hatte dies offenbar bemerkt, das Kind laut Polizei angesprochen und ihm Hilfe angeboten. Dann habe er es in ein angrenzendes Wäldchen geführt und es dort aufgefordert, sexuelle Handlungen an ihm vorzunehmen.
Auf eine Vergewaltigung gibt es laut den Ermittlern keine Hinweise. Auch sonst blieb das Kind weitgehend unverletzt. Nach der Tat habe der 31-Jährige sein Opfer alleine zurückgelassen, teilte die Polizei mit. Sie habe sich verängstigt und nur mit Badeschlappen und Bikini bekleidet alleine und in der Dunkelheit durch den Wald gekämpft. Währenddessen suchten die Eltern verzweifelt im Bad nach ihrem Kind. Später entdeckte ein Zeuge das hilflose Kind in Grafenhausen.
Erst andere Männer im Visier der Ermittler
Bevor die Ermittler dem Festgenommenen auf die Spur kamen, hatten sie erst andere Verdächtige im Visier gehabt. Diese wurden später ausgeschlossen.
Ein unbeteiligter Zeuge, der ebenfalls auf dem Bildmaterial zu sehen gewesen war, hatte den Ermittlern schließlich den Hinweis auf die Identität des Mannes gegeben. "Von da an wussten wir, wer er ist", hatte ein Polizeisprecher gesagt.
Bei einer Wohnungsdurchsuchung am späten Dienstagabend fanden die Beamten Kleidungsstücke, die der Verdächtige zum Tatzeitpunkt getragen haben soll. Sein Reisepass war laut Polizei nicht auffindbar, die Pässe anderer Familienangehöriger hingegen schon, weshalb er direkt im Anschluss mit einem internationalen Haftbefehl zur Fahndung ausgeschrieben wurde.
Ursprungsmeldung vom 14.08.2025:
Ein Mann soll ein sechsjähriges Mädchen aus einem Wasserpark in Rust gelockt und in einem Wald sexuell missbraucht haben.
Der flüchtige Verdächtige sei durch Aufnahmen von Überwachungskameras identifiziert worden, wie es in einer Mitteilung der Polizei heißt. Nach dem in der Region wohnenden Rumänen wird nun international gefahndet.
Eine Sprecherin des Europa-Parks bestätigte, dass es sich bei dem betroffenen Bad um das zugehörige Rulantica handele. Zunächst machte sie keine weiteren Angaben.
Mann bot Mädchen Hilfe an - später missbraucht er sie im Wald
Das Mädchen hatte nach Angaben der Polizei im Innenbereich des Bades seine Eltern aus den Augen verloren. Daraufhin soll der Verdächtige das Kind angesprochen haben. Er habe dem Kind Hilfe angeboten, die Eltern wiederzufinden.
Im Wald soll er das Mädchen aufgefordert haben, sexuelle Handlungen an ihm vorzunehmen. Anschließend habe er sein Opfer alleine zurückgelassen. Ein Zeuge fand das Mädchen zwei Stunden später fünf Kilometer vom Freizeitbad entfernt.
Nach der Tat am Samstag (9. August 2025) wurde der Verdächtige durch Auswertung von Bildmaterial Anfang der Woche identifiziert. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung am Dienstag konnte er laut Polizei bisher nicht angetroffen und festgenommen werden. Gegen ihn wurde ein Haftbefehl wegen Verdachts des sexuellen Missbrauchs eines Kindes erlassen.
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