Frankenderby ohne Sieger: Nürnberg schlägt nach Dominanz von Fürth zurück

1 Min

In der ersten Hälfte des Frankenderbys zeigte sich die SpVgg Greuther Fürth dominant - doch der 1. FC Nürnberg schlug aus dem Nichts zurück.

Das zweite Frankenderby der Saison endet erneut ohne Sieger. Das 1:1 (1:1) in der umkämpften 276. Auflage des Fußball-Klassikers war jedoch nach dem 2:2 in der Hinrunde eher ein Teilerfolg für den 1. FC Nürnberg. Für die SpVgg Greuther Fürth war der eine Punkt nicht ausreichend, um den vorletzten Tabellenplatz in der 2. Fußball-Bundesliga zu verlassen. Das Zittern geht weiter.

Vor 16.126 Zuschauern im ausverkauften Ronhof brachte Torjäger Noel Futkeu (13. Minute) die in der ersten Hälfte dominanten Fürther in Führung. Nach dem schmeichelhaften Ausgleich durch Kapitän Fabio Gruber (45.+3) war dann die Nürnberger Mannschaft von Trainer Miroslav Klose einem Derbysieg näher.

Fürth gegen Nürnberg: Frankenderby endet mit 1:1 - Pyro-Rauchwolke im Fürther Fanblock

Eine grün-weiße Pyro-Rauchwolke wurde vor dem Anpfiff im Fürther Fanblock gezündet. Auf dem Spielfeld entfachten auch die Gastgeber zunächst mehr Feuer. Felix Higl hatte die erste große Chance (7.), bevor Futkeu nach einem Ballverlust von Nürnbergs Rafael Lubach im Nachsetzen erfolgreich war. Nürnbergs Ausgleichstor ändert vieles. Futkeu, der im Sommer zu Eintracht Frankfurt zurückkehrt, hätte in der 28. Minute beinahe ein zweites Mal erfolgreich abgestaubt. Doch FCN-Torwart Jan Reichert parierte reaktionsschnell mit dem Fuß.

Fürth war besser, schärfer, offensiv präsent. Aber Nürnberg schlug aus dem Nichts zurück: Kapitän Gruber stocherte den Ball im Nachsetzen ins Tor, nachdem Fürths Schlussmann Silas Prüfrock einen Schuss von Luka Lotschoschwili zuvor hervorragend mit dem Fuß abgewehrt hatte. Der schmeichelhafte "Club"-Ausgleich zeigte Wirkung - bei den Fürthern. Nürnberg zeigte nun mehr Initiative, aber Finn Becker (55./85.) und Julian Justvan (57.) verpassten mehrmals das 2:1. So wie auf der Gegenseite Dennis Srbeny, der an Nürnbergs Torwart Jan Reichert scheiterte (77.).

Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen 
Vorschaubild: © Daniel Löb/dpa