Einer Lehrkraft fiel am Dienstag (3. März 2026) auf, dass drei ihrer Schüler in der Pause offensichtlich Drogen konsumiert hatten - mit spürbaren Folgen.
In einer Bayreuther Schule kam es am Dienstag (3. März 2026) zu einem Einsatz, nachdem drei Jugendliche Drogen konsumiert hatten. Einer aufmerksamen Lehrkraft war aufgefallen, dass die drei in ihrer Pause offensichtlich berauschende Mittel zu sich genommen hatten. Alle drei klagten danach über starkes Unwohlsein, weshalb eine Polizeistreife und ein Rettungswagen hinzugezogen und die Eltern verständigt wurden.
Die Jungen gaben an, einen Joint gefunden und diesen gemeinsam geraucht zu haben. Bei zwei der Jugendlichen stabilisierte sich der gesundheitliche Zustand schnell. Sie wurden für diesen Tag vom Unterricht ausgeschlossen. Der Zustand des dritten Jungen verschlechterte sich jedoch kontinuierlich, sodass er in Absprache mit den Eltern in eine Kinderklinik gebracht wurde.
Polizei meldet vermehrt Einsätze in Oberfranken wegen Trend-Drogen
Die Polizei verweist in diesem Zusammenhang auf die Gefahr der sogenannten Zombie-/Baller-Liquids. Hierbei handelt es sich demnach um illegale Drogen, die mit verschiedenen gesundheitsschädlichen, teilweise giftigen Stoffen versehen und gestreckt werden.
Beliebt ist diese Droge vor allem bei Jugendlichen, konsumiert wird das Liquid über Vapes. Bereits ein Zug kann zu massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen und hat in jüngster Vergangenheit vor allem bei Jugendlichen im nördlichen Oberfranken immer wieder zu Rettungseinsätzen unter anderem aufgrund Erbrechens, Übelkeit, Ohnmacht und Psychosen geführt.