Nach Feuer in fränkischer Dessous-Firma: Polizei startet massive Suchaktion

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Die Spurensuche geht weiter: Nach dem verheerenden Brand bei einem Dessous-Hersteller in Leinach im Landkreis Würzburg hat die Polizei eine großangelegte Aktion gestartet.

Update vom 23.04.2026: Gebäude von Dessous-Hersteller in Flammen - 10 Millionen Euro Schaden

Gut zwei Wochen nach dem Feuer bei einem unterfränkischen Dessous-Hersteller hat die Polizei eine erneute Suche gestartet. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) mitteilt, sollen am Donnerstag, 23. April 2026, um den Tatort in Leinach (Landkreis Würzburg) herum weitere Spuren gesichert werden. Nach dem Brand habe es demnach bereits eine Ortsbegehung und mehrere Suchen gegeben. Es seien Spuren ausgewertet und Zeugen befragt worden.

Die Brandursache bleibt dennoch unbekannt. Auch Verdächtige gebe es bisher nicht, so die Polizei. Laut dpa war das Feuer in der Nacht zum Freitag, 11. April 2026, ausgebrochen und hatte einen Schaden von mehr als zehn Millionen Euro verursacht. Zuvor war ein Unbekannter in das Gebäude des Dessous-Herstellers eingebrochen. Die Polizei ermittelt weiterhin wegen Brandstiftung.

Wie die Nachrichtenagentur News5 berichtet, deren Reporter die Polizeiaktion am Donnerstag vor Ort begleitete, waren rund 20 Beamte der Bereitschaftspolizei gemeinsam mit der Kriminalpolizei im Einsatz. Die Ermittler suchten das Gelände und die nähere Umgebung des Brandortes großflächig ab, um Beweismittel oder Spuren des Täters zu sichern. Leinach ist eine Gemeinde im Landkreis Würzburg in Bayern mit knapp 3400 Einwohnern. Der Ort liegt etwa zehn Kilometer nordwestlich von Würzburg im Tal des Leinacher Baches.

Update vom 16.04.2026: Gebäude von Dessous-Hersteller in Flammen - 10 Millionen Euro Schaden

Nach einem Brand bei einem Dessous-Hersteller in Leinach (Kreis Würzburg) hat die Polizei die Schadenssumme deutlich nach oben korrigiert. Durch den Warenbestand, der im Gebäude gelagert war, sei ein Schaden von zehn Millionen Euro entstanden, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Zudem werde laut eines BR-Berichts auch wegen vorsätzlicher Brandstiftung ermittelt. Demnach werde angenommen, dass das Feuer durch eine bislang unbekannte Person gelegt worden sein soll. Zuvor hatte die Main-Post berichtet.

Nachdem das Gebäude gesperrt werden musste, ist sei der Brandort wieder freigegeben. Dem Brand soll ein Einbruch vorausgegangen sein. Der Täter soll sich laut Informationen der Polizei gewaltsam Eintritt zu den Verkaufsräumen verschafft haben, heißt es beim BR. Die Beamten suchen nach Zeugen und bitten um Hinweise - vor allem, wenn jemandem ein Fluchtfahrzeug aufgefallen sein könnte. 

Ein Anwohner hatte den Brand bei dem Dessous-Hersteller am frühen Samstag (11. April 2026) gegen 2 Uhr bemerkt und die Einsatzkräfte verständigt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer im Mittelteil des Gebäudes aus. Verletzt wurde niemand. Die weiteren Ermittlungen laufen.

Ursprungsmeldung vom 11.04.2026: Millionenschaden bei Brand in fränkischem Geschäft 

Beim Feuer in einem Bekleidungsgeschäft in Leinach (Landkreis Würzburg) ist ein Schaden von mindestens einer Million Euro entstanden. Die Polizei bezifferte den Schaden zunächst auf einen "niedrigen siebenstelligen Betrag", die genaue Schadenshöhe werde noch ermittelt. Verletzt wurde niemand, teilte ein Sprecher mit.

Ein Anwohner hatte das Feuer in dem Gebäudekomplex bemerkt und den Notruf gewählt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer im Mittelteil des Gebäudes aus. Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes laufen, das gesamte Gebäude sei vorerst gesperrt gewesen, sagte der Sprecher. nw/ami/mit dpa

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Vorschaubild: © Pascal Höfig/News5