Mädchen (12) stirbt bei "Trainsurfing" in Franken - gestürzt und unter Zug geraten

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Ein Zeuge beobachtet, wie ein Mädchen an einem Bahnhof im Kreis Nürnberger Land unter einen Zug gerät. Wie konnte das passieren?

Ein Mädchen ist beim "Trainsurfen" am Bahnhof Feucht-Moosbach (Kreis Nürnberger Land) unter einen Zug geraten und gestorben. Das bestätigte ein Polizeisprecher gegenüber inFranken.de. Über den Notruf sei am 21. Dezember 2025 gegen 17.30 Uhr gemeldet worden, dass ein Mensch ins Gleisbett gefallen und von einem Zug erfasst worden sei, teilte die Polizei am Freitag (2. Januar 2026) mit. Die Zwölfjährige zog sich dabei schwere Kopf- und Beinverletzungen zu. Sie wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, wo sie einen Tag später starb.

Laut Zeugenaussagen und den Aufnahmen von Überwachungskameras habe sich das Mädchen an der S-Bahn-Station mit Freunden getroffen und sei gemeinsam mit einigen ihrer Bekannten von außen auf den anfahrenden Zug aufgesprungen, hieß es. Dabei sei sie gestützt und unter den Zug geraten. Ihre minderjährigen Freunde seien abgesprungen und hätten anschließend den Notruf gewählt, sagte ein Polizeisprecher.

Die Polizei warnt vor dem sogenannten Trainsurfing. Dabei klammern sich Personen an losfahrenden Zügen fest oder fahren auf den Dächern mit. Die entstehenden Gefahren seien laut Polizei unbeherrschbar und können mit schwersten Verletzungen einhergehen oder im schlimmsten Fall tödlich enden. 

Vorschaubild: © Ralf Welz / inFranken.de (Symbolbild)