Sanierung von Nürnberger Volksbad: Kult-Lampen aus den 80er-Jahren zum Verkauf

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Im Zuge der Sanierung des Nürnberger Volksbads sollen die originalen Deckenlampen aus den 80er-Jahren nun verkauft werden.

Wer ein 112 Jahre altes Denkmal saniert, braucht starke Nerven, viel Liebe zum Detail und manchmal auch Platz für Neues. Während die Sanierung des Nürnberger Volksbads trotz der typischen Überraschungen eines altehrwürdigen Baus mit Hochdruck voranschreitet, heißt es für ein markantes Stück Inneneinrichtung, Abschied zu nehmen.

Die massiven Deckenleuchten, die seit den 1980er Jahren zuverlässig über den Becken und Gängen strahlten, ziehen nicht mehr ins "neue" Volksbad ein. Zum Wegwerfen sind die Prachtstücke allerdings viel zu schade. Deshalb haben Liebhaber und Nostalgiker jetzt die einmalige Chance, sich ein echtes Stück Volksbad-Geschichte zu sichern.

"Es handelt sich um imposante Leuchten mit einem stattlichen Durchmesser von 70 Zentimetern. Fünf Exemplare haben rote Farbtupfer, 20 Stück sind in klassischem Grün gehalten. Sie verfügen über normale Gewindefassungen. Die Lampen sind so individuell wie das Bad selbst. Die Längen und Halterungen variieren, und ja, die eine oder andere hat über die Jahrzehnte vielleicht einen kleinen Knacks am Schirm abbekommen oder eine dezente Staubschicht angesetzt. Aber genau das macht den authentischen Baustellen-Charme aus", sagt Bürgermeister und Erster Werkleiter von NürnbergBad, Christian Vogel.

Die Schätze lagern aktuell dort, wo früher Bahnen gezogen wurden: im Becken der Schwimmhalle II im Volksbad, Rothenburger Straße. Wer eine der Lampen adoptieren möchte, sollte zwei Dinge mitbringen: 100 Euro pro Stück für die Kasse und ordentlich Kraft, denn die Teile sind massiv und werden nur an Selbstabholer abgegeben. Die Einnahmen kommen dem musealen Informationskonzept für Geschichtstafeln zugute.

Wer zuerst mailt, hat die größten Chancen, eine der Lampen zu bekommen! Anfragen oder Reservierungen nimmt NürnbergBad per E-Mail an volksbad@stadt.nuernberg.de an.

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung. 

Vorschaubild: © Fabian Bujnoch/ Stadt Nürnberg