Einmal im Monat rollt ein Lastzug auf den Hof von Familie Huth aus Ebnet und lädt 25 Tonnen Biertreber ab. 1000 Euro kostet das jedes Mal - und wenn man so will, sind das noch die Spätfolgen des Hochwassers Ende Mai. Und nach der langen Trockenperiode im Juli zeichnet sich ab - es wird nicht die letzte deutliche Einbuße sein, die auf die Bauern im Landkreis zukommt.

100 Milchkühe sowie 100 Jungrinder und Kälber hat Familie Huth durchzufüttern - und das macht sie vor allem mit den Erträge der 80 Hektar Land, auf denen Gras, Mais und Getreide wachsen. Oder eben absaufen wie beim Hochwasser Ende Mai: "Zehn Hektar, etwa ein Drittel unser Grünlandflächen liegt bei Weidnitz", sagt Adolf Huth Auf diesen Flächen im Maintal wird er etwa 70 Prozent weniger Ertrag haben, schätzt er.

Erst kam das Hochwasser, nun die Trockenheit.