Welche positiven Wirkungen die Nähe eines Vierbeiners auf das Wohlbefinden psychisch kranker oder in ihrer Isolation gefangener Menschen auslösen können, erlebten am vergangenen Samstag die Bewohner und des Wohn- und Pflegeheims Kutzenberg. Ehrenamtliche Mitarbeiter der Bamberger Regionalgruppe des Vereins "Tiere helfen Menschen" rückten mit 16 Hunden an und wurden von den Heimbewohnern freudig begrüßt. Viele kannten die Vierbeiner noch vom letzten Besuch vor einem Jahr und wussten sogar ihre Namen.
Auch die Hunde genossen es, ihre ursprüngliche Bestimmung und Aufgabe wahrnehmen zu können. Sie ließen sich gerne streicheln und folgten ihren Gastgebern bei einem ausgedehnten Spaziergang durch die Parkanlagen des Bezirksklinikums. Viele Hunde aus Tierheimen in Deutschland, Spanien, Russland, Italien, Israel oder Polen hatten oft schlechte Erfahrungen mit Menschen.