Momentan sieht alles nach tierischem Zuwachs für die Gemeinde Rugendorf aus. Noch nicht einmal drei Wochen ist es her, dass auf dem Dach der St.-Jakob-und-St.-Erhard-Kirche eine Storchennisthilfe montiert wurde. Und prompt schickt sich Meister Adebar jetzt schon an, diesen Horst mit Leben zu füllen. Dass das neue Nest so schnell besiedelt wird, hätten wohl selbst die optimistischsten Vogelschützer nicht für möglich gehalten.

In Himmelkron hatte man seinerzeit jahrelang auf tierischen Zuzug auf dem Gotteshaus warten müssen. Doch die Storchenpopulation im Landkreis ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen, und entsprechend groß ist die Wohnungsnot bei Meister Adebar. Da geht so ein nagelneues Objekt in zentrumsnaher 1a-Lage, noch dazu mietfrei, natürlich weg wie im Flug.

Zeugen der intensiven Wohnungsbesichtigung gab es am Montag einige, und so machten Handyfotobeweise schnell und zahlreich die Runde.

Bleibt nur noch abzuwarten, ob der Rugendorfer Storch dann auch den von vielen erhofften Kindersegen für die Gemeinde bringt. In Mainleus hat das schließlich auch geklappt ...