Einige davon können wir mit Hilfe des Corona-Krisenstabs am Kulmbacher Landratsamt beantworten.

Was kann ich tun, um möglichst schnell an einen Impftermin zu kommen?

Wichtig ist, dass eine erfolgte Registrierung immer aktuell gehalten und immer wieder überprüft und gegebenenfalls angepasst wird. Der Kriterienkatalog wurde und wird immer wieder verfeinert. Dies gilt für die Gesundheitsdaten, aber auch für die beruflichen Angaben. Eine Aktualisierung der eigenen Daten kann also dazu führen, dass man in der Priorität steigt. Natürlich müssen die Angaben aber der Wahrheit entsprechen. Dies wird vor der Impfung auch überprüft, und man wird gebeten, etwaige Nachweise vorzulegen.

Wie sieht es mit der Zweit-Impfung für die unter 60-Jährigen aus, die bei der ersten Impfung Astrazeneca im Impfzentrum erhalten haben? Bekommt man dann einen anderen Impfstoff, oder gibt es Astrazeneca nur noch beim Hausarzt für unter 60-Jährige?

Entscheidend ist das ärztliche Aufklärungsgespräch im Impfzentrum vor der zweiten Impfung. Wer danach seine Zweitimpfung mit Astrazeneca möchte, kann diese altersunabhängig erhalten. Bestehen Zweifel oder Unsicherheiten, erfolgt die Zweitimpfung mit einem mRNA Impfstoff. Ein Wahlrecht zwischen Biontech und Moderna besteht allerdings nicht. Erstimpfungen mit Astrazeneca werden im Landkreis Kulmbach nur noch in Hausarztpraxen durchgeführt.

Welchen Nachweis kann ich als zweifach Geimpfter oder Genesener für mögliche Erleichterungen vorlegen?

Solange es dafür noch keine einheitlichen, digitalen Lösungen gibt, gilt folgendes: Geimpfte legen den Impfpass in Kombination mit dem Personalausweis vor. Das Impfzentrum kann auf Wunsch auch ein ärztlich unterzeichnetes Dokument in einem handlichen Format ausstellen. Eine durchgemachte Infektion kann durch die Vorlage eines Quarantänebescheids sowie eines negativen Entlassungstests belegt werden.