Auf der Festwiese angekommen, zeigten die Viertklässler beim traditionellen Bogentanz, was sie können. Paula Täuber aus Menchau und Ida Vorndrann aus Forstleithen trugen gemeinsam einen Bogen getragen. "Wir hatten ja erst vor ein paar Wochen eine andere Aufführung. Deshalb konnten wir nur zwei Wochen üben", bemerkt Paula. "Aber dafür hat es wirklich gut geklappt." Recht hat sie.

Paula wird schon bald ins Kulmbacher MGF-Gymnasium gehen. "Da gibt es dann kein Gregori mehr. Schade eigentlich", sagt sie. Im nächsten Jahr kommt sie trotzdem wieder. "Schließlich macht dann mein Bruder, mit und da kann ich dann ganz entspannt zugucken."

"Ganz schön aufgeregt"

Für Sophia aus Thurnau war es dagegen das erste Gregori. Sie geht in die 1. Klasse und führte mit ihren Kameraden einen fränkischen Tanz auf. "Am Anfang war ich ganz schön aufgeregt.
Ich hab' echt gedacht, ich schaff' es nicht," gesteht sie.

Unter den Augen vieler stolzer Eltern zeigten die Kinder fränkische und irische, traditionelle und moderne Tänze. Mit verschiedenen Spielen ging der Nachmittag viel zu schnell zu Ende. Am Abend ziehen Kinder, Eltern und viele Thurnauer Bürger mit Fackeln und Laternen zurück zum Marktplatz. Und schon ist das Fest der Kinder wieder vorbei.