Die Deutsche Bahn AG hat wieder eine Baustelle in Trebgast. Aber leider nicht am Übergang "Weiherweg", wo die Bürger darauf warten, dass bald der Startschuss für den sehnlich erwarteten Umbau fällt. Dagegen ist seit Anfang der Woche der Übergang "Berliner Straße" komplett für den Verkehr gesperrt. Und zwischen Bayreuth und Neuenmarkt wurde der Zugverkehr eingestellt.

Auf einer Länge von 2300 Metern wird zwischen Trebgast und der Schlömener Kurve der gesamte Bahnkörper erneuert.

Dafür werden mit einer riesigen Maschine zuerst die alten Schienen aus dem Gleisbett gehoben, die bisherigen Stahlschwellen entfernt und neue Betonschwellen eingesetzt.

290 Kilogramm pro Stück

Rund 4000 davon werden auf dieser Strecke benötigt, jede 290 Kilogramm schwer. Danach werden die neuen Schienen verlegt.
Zuletzt wird aus einer weiteren Luke Schotter eingefüllt. Eine etwa achtzig Meter lange, gelbe Monstermaschine erledigt das alles in einem Arbeitsgang. Wenn alles normal läuft, schafft sie etwa 250 Meter in der Stunde.

Der Abschluss ist den Trebgastern aus dem Umbau der Bahnübergänge in den letzten Jahren hinlänglich bekannt: Eine weitere Monstermaschine, der sogenannte "Stopfexpress", presst mit lautem Getöse den Schotter zusammen, damit gewährleistet ist, dass die Züge ihre Passagiere auf dem neuen Bahnkörper künftig weiterhin gefahrlos von A nach B befördern können.

Ab Montag wieder freie Fahrt

Am kommenden Wochenende soll die Aktion soweit abgeschlossen werden, dass, rechtzeitig zum "Kerwa-Sonntag" in Trebgast zumindest die Fußgänger und Radfahrer den Übergang wieder benutzen können. Ab Montag soll die Sperrung ganz aufgehoben werden.