Sind die Moderatoren noch in Urlaub oder sind schon alle (Un-)Themen mehr oder weniger ausgelutscht? Oder an was könnte es sonst liegen, dass im Fernsehen schon länger keine "Ultimative Was-weiß-denn-ich-Show" mehr gelaufen ist.

Sie wissen schon, das sind diese komischen Live-Sendungen mit 13 Werbeunterbrechungen, in denen selbsternannte Experten, vermeintliche Zeitzeugen oder (zumindest mir) völlig unbekannte B- oder C-Promis ihren Senf zu irgendwelchen ach so tollen Dingen der Vergangenheit dazugeben.

Damit Ihnen die Zeit bis zur nächsten Ausgabe nicht zu langweilig wird, habe ich mir mal Gedanken gemacht, an welchen zehn Dingen ich erkenne, dass der Sommer ultimativ zu Ende geht.
Hier also meine Top Ten:

Platz 10: Unsere Tomaten im Garten werden rot, selbst wenn ich ihnen keine ordinären Witze erzähle.

Platz 9: Es wird schon dunkel, wenn ich in den wohlverdienten Feierabend gehe.

Platz 8: In Bayreuth wird wieder Eishockey gespielt.

Platz 7: Im Ersten laufen am Sonntagebend keine "Tatort"-Wiederholungen mehr.

Platz 6: Die Millionen Club-Fans weltweit fallen vier Wochen nach Saisonbeginn in ihre obligatorische Spätsommer-Depression.

Platz 5: Beim Joggen oder Radfahren stören die Mücken nicht mehr so arg, dafür muss man in Waldstücken verstärkt das eine oder andere Blatt vor den Mund nehmen.

Platz 4: Die Indianer im Limmersdorfer Forst sammeln Holz für den Winter.

Platz 3: Die Lehrer werden kribbelig, weil sie bald wieder in die Schule müssen.

Platz 2: Im Supermarkt kann man die ersten Lebkuchen kaufen.

Platz 1: Im Radio läuft zum ersten Mal "Last Christmas" von Wham!.