Die Metzgerei Lauterbach aus Kulmbach hat endgültig geschlossen. Auch das Gebäude wurde jetzt verkauft: Nun äußert sich der neue Eigentümer zu seinen Plänen mit der ehemaligen Familien-Metzgerei.
- Metzgerei Lauterbach in Kulmbach endgültig zu: Gebäude bereits verkauft
- Familien-Metzgerei schließt früher als gedacht - Metzgerei ist restlos ausverkauft
- Neuer Eigentümer äußert sich zu Zukunftsplänen: Das passiert mit dem Kult-Gebäude
Die Traditions-Metzgerei Lauterbach in Kulmbach hat geschlossen. Früher als gedacht machte das Fachgeschäft seine Türen zu. Der Grund für das verfrühte Aus: Die Metzgerei war schlichtweg ausverkauft. Die Zukunft des Kult-Gebäudes liegt jedoch bereits in anderen Händen: Das ehemalige Metzgerei-Geschäft hat einen neuen Besitzer gefunden.
Update vom 07.07.2021: Kulmbacher Unternehmer erwirbt Metzgerei-Gebäude
Seit 1960 bestand der Familienbetrieb Lauterbach. Nach mehr als 60 Jahren ist das Geschäft nun geschlossen. Die Immobilie hat inzwischen einen neuen Besitzer: Der Kulmbacher Börsenunternehmer Bernd Förtsch hat das Gebäude gekauft. Die Gerüchteküche brodelte schon länger, und "die Spekulationen treffen zu“, bestätigt ein Sprecher der Börsenmedien AG gegenüber inFranken.de.
"Es ist wirklich ein geschichtsträchtiges Gebäude, aus dem man einiges machen kann.“ In dem Haus am Marktplatz wurde 1881 Rolex-Gründer Hans Wilsdorf geboren. Was mit der ehemaligen Metzgerei nun geschehen soll, stehe noch nicht ganz fest: "Etwas, das der Innenstadt nutzt und sie belebt.“ Für Ideen sei man jederzeit offen. Es gebe keine Denkverbote, so die Börsenmedien AG. Eins steht gleichwohl fest: Die Kult-Metzgerei Lauterbach ist wegen "vieler Probleme“ jedoch endgültig geschlossen.
Erstmeldung vom 02.06.2021: Metzgerei Lauterbach aus Kulmbach „wegen Erschöpfung“ geschlossen
Die fränkische Familien-Metzgerei Lauterbach aus Kulmbach hat ihr Geschäft geschlossen. Nach über 60 Jahren muss der Familienbetrieb am Kulmbacher Marktplatz nun dicht machen: Wegen "Erschöpfung", wie Inhaberin Ursula Lauterbach gegenüber inFranken.de erklärt.
Die Gründe seien "fehlende Nachfolger, fehlendes Personal und überdimensionale amtliche Auflagen." Da sei man einfach erschöpft. "Wenn man ständig zu knapp ist, kein Personal hat und vorne stehen die Kunden, da weiß man irgendwann nicht mehr, was man machen soll", erklärt Lauterbach.
Kulmbacher Familien-Metzgerei Lauterbach schließt: "Das ist halt kein Homeoffice"
Die Schließung macht Lauterbach traurig: Mit der Entscheidung gehe es ihr "schlecht, sehr schlecht. Vor allem wegen des Personales." Laut der Inhaberin seien die Angestellten schon von "tausenden Supermärkten" angefragt worden - "das zeigt nur, dass die Not da draußen genauso groß ist. Es sind eben auch einfach gute Leute."
@inFranken.de :
Kommt diese Meldung jetzt eigentlich jeden Tag aufs neue???🙄
Wenn Personal auch der Leistung entsprechend bezahlt wird und das Betriebsklima stimmt, wird wohl kein Angestellter von einem Familienbetrieb, in dem vermutlich von 8 bis 18 Uhr und Samstags bis maximal 14 Uhr geöffnet ist in einen Supermarkt wechseln, in dem man im Schichtbetrieb auch bis 20 Uhr arbeiten muss....und das auch an Samstagen
Wenn man sein Personal nicht entsprechend behandelt, dann laufen einen halt die Leute davon...und es spricht sich herum, da kommen dann auch keine neuen.....
Die Aussage über homeoffice spricht für sich....
"Das ist halt kein Homeoffice, bei dem man ein bisschen in die Tastatur tippt."
Auf Wiedersehn Frau Lauterbach. Arbeit würdigen war auch immer ihr Problem!